Swingerclub berichte die besten sextoys für männer

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Tom entschuldigte sich, dass sich momentan nichts bei ihm regen würde, obwohl er grad so unendlich geil auf mich war. Aber dass die drei da am Eingang standen und glotzten, war alles andere als antörnend. Ich gab ihm Recht und wir entfernten uns wieder aus dem Zimmer, um uns einen weiteren Eindruck des Clubs zu verschaffen.

Jedes Mal bekam ich eine beängstigende Gänsehaut. Es gab noch ein Zimmer, das den Fokus auf Schwarz, Schwarzlicht und Leder legte und dann einen Bereich, in dem Gitter standen und rotes Leder an den Wänden befestigt war. Tom und ich sahen uns etwas verloren an. Kein Mensch, der uns doch noch gefallen könnte.

Das sollte es gewesen sein? Ich konnte meine eigene Enttäuschung in Toms Gesicht sehen. Wir setzten uns nach vorne in den maritimen Bereich und versuchten so wenig wie möglich aufzufallen. Doch ich glaube, das war unmöglich angesichts unserer puren Erscheinung. Wir waren Diamanten in einem Haufen Kohle. Wir konnten nur auffallen. Uns war das bewusst — den Männern, die ständig auf und abliefen und uns dabei beäugten, damit sie ja keine Bewegung von uns verpassten, wohl auch.

Es war mir so unangenehm. Ich hatte immer gedacht, dass es mich geil machen würde, wenn man mich beim Sex beobachtet. Doch anscheinend spielt es für mich dabei eine extreme Rolle, wie diese Person aussieht. Ich wusste nämlich eines: Es war dabei nicht nur das Aussehen, sondern einfach die Art und Weise, wie sie sich um uns scharten, wie Raubtiere auf der Jagd. Das war vor allem die Tatsache, die mich schockierte und mir übel auf den Magen schlug. Da die Wiesel wohl merkten, dass es bei uns zunächst nichts zu holen gab, liefen sie dann den beiden hinterher — diese schlossen jedoch den Vorhang zum Spiegelzimmer und komischerweise schienen die anderen dies nun zu akzeptieren und gingen weiter.

Ich prüfte währenddessen das Stop-Zimmer. Tom küsste und streichelte mich und fragte, ob wir nicht zusehen wollten bei dem Paar. Ich sah mich um, konnte die Wiesel nirgends entdecken und huschte schnell hinter den Vorhang. Ich fragte höflich, ob wir den Raum ebenfalls benutzen dürften und die beiden nickten, bevor sie sich wieder sich selbst zuwandten. Es machte mich an, die beiden neben mir stöhnen zu hören und auch Tom kam auf Touren. Wir fielen regelrecht übereinander her und er nahm mich von hinten, während ich auf dem Bauch lag.

Als der ganze Rest der Besucher wohl feststellte, dass wir uns in eines der Zimmer verzogen hatten, schienen sie uns wieder zu suchen. Leider hatten sie uns auch schnell gefunden. Aus den Augenwinkeln konnte ich sie keinen Meter neben mir entfernt an der Tür stehen sehen. Fünf Männer, die dort standen und sich einen runterholten. Ich konnte das Geräusch hören — es verfolgt mich bis heute.

Obwohl Tom zu dem Zeitpunkt mit festem Griff meine Haare gepackt und meinen Kopf in den Nacken gezogen hatte, wie ich es sonst gern mochte, nahm ich meine ganze Kraft zusammen und zog so fest ich konnte mein Gesicht in die Kissen. Ich wollte sie nicht sehen. So konnte ich mir wenigstens vorstellen, dass sie gut aussahen — denn dann wäre das alles kein Problem gewesen.

Ja klar, ich hatte nur Sex mit Männern, die ich attraktiv fand, aber dass das auch fürs reine Beobachtetwerden galt, hätte ich nicht erwartet. Nur durch den Trick mich gleichzeitig beim Vögeln von Tom mit dem Finger anal stimulieren zu lassen, schaffte ich es wie ein Wunder an dem Abend doch tatsächlich wenigstens einmal zu kommen.

Da Tom die ganze Nacht kann, bevor er kommt und ich dies wusste, wartete ich nicht auf ihn und fragte ihn, ob wir woanders hingehen könnten.

Er nickte und grinste, weil er wusste, was mein Problem war. Wie gesagt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir wieder von allen beglotzt wurden, war es super. Das Stöhnen der anderen Frau hat mich irgendwie angefeuert und ich konnte mich gehen lassen.

Doch sobald der Rest wieder vor Ort war, waren die Schotten dicht. Aber ich wollte meine Chance nutzen, jetzt, wo sie abgelenkt waren. Da die Stop-Tür immer noch versperrt war und ich schon fast wütend dagegen hämmern wollte, zog ich Tom zu den Gitterstäben in die hinterste Ecke des Clubs, in der Hoffnung, da würde man uns nicht so leicht finden.

Er drückte mich von hinten an die Wand und nahm mich hart. Doch sobald ich Schritte hörte, hatte ich keine Lust mehr. Da waren sie wieder, zwei der Wiesel. Sie stellten sich hinter und neben uns und begannen sich zu befriedigen. Ich konnte nicht mehr und fragte Tom verzweifelt, wie weit er sei.

Er lehnte sich zu mir vor und sagte, dass er die ganze Nacht könne und ich dieses doch wüsste. Ich seufzte und entschuldigte mich. Ich konnte das alles einfach nicht. Ich müsse mich nicht entschuldigen, sagte er, doch ich fühle mich immer noch wie ein Versager. Das hat mich tief enttäuscht und entrüstet. Ich fühle mich immer noch wie ein Verlierer, auch wenn Tom dies nicht nachvollziehen kann.

Ich wollte nur noch gehen, weil ich kurz davor war vor Frust, Wut und Enttäuschung über mich selber in einen Heulkrampf zu verfallen. Er verstand das und wir gingen hinunter zur Bar. Dort nahm er mich in den Arm und meinte, dass er sich das auch ganz anders vorgestellt hätte und dass ich mich nicht schlecht fühlen müsse. Er konnte nachvollziehen, dass es nicht besonders angenehm war, die ganze Zeit wie Frischfleisch angestarrt und verfolgt zu werden.

Seine Worte halfen nur wenig, auch wenn ich sie ihm hoch anrechne. Ich war schon immer selbst mein schärfster Kritiker gewesen. Wir zogen uns um und an der Tür fragte mich der Besitzer, wie es mir gefallen hätte. Ich war ehrlich und sagte, dass ich es mir ganz anders vorgestellt hatte, vor allem, weil an dem Abend so viele Männer vor Ort waren.

Ich musste wohl nicht sagen, dass ich sie unattraktiv fand, mein Gesicht sprach anscheinend Bände. Der Mann entgegnete, dass an dem Abend wirklich kein gutes Publikum da war und wir lieber am zweiten oder vierten Freitag im Monat kommen sollten, denn da sei Cocktail-Abend und da wären mehr Leute wie wir. Viele attraktive Pärchen, seiner Aussage nach. Der Mann sagte dann, dass wir doch auch in das Stop-Zimmer hätten gehen können. Daraufhin verschränkte ich die Arme vor der Brust und gab an, dass das die ganze zeit besetzt sei.

Er sah mich irritiert an und schüttelte den Kopf. Es sei abgeschlossen, ja, aber besetzt nicht. Er hätte den Schlüssel. Als wir ihn entnervt ansahen, bemerkte er seinen Fehler. Das hatte er uns bei der Einweisung nicht gesagt. Eine sexuelle Erfahrung mit einer dritten Person, gemeinsam, als Paar — das stellten wir uns aufregend und gleichzeitig verbindend vor.

Zur Vorbereitung taten wir erst mal vor allem eines: Genau wie über Wünsche von ihm: Auch Ängste teilten wir: Dass wir unsere Offenheit überschätzten und es in einem Eifersuchtsfiasko enden könnte.

Oder, dass es mit der dritten Person im Bett nicht harmoniert und peinlich berührt endet. Das Geschlecht möglicher Mitspieler interessierte uns dabei weniger: Als Bisexuelle stellte ich mir beide Varianten erregend vor.

Paul ist zwar hetero, doch ihn machte schon die Vorstellung an, mich gemeinsam mit einem anderen Mann zur Ekstase zu bringen. Vor allen Dingen wollten wir, dass wir uns mit der dritten Person gut verstehen. Doch wie findet man jemanden, der passt? Lesben und Queere verhüten mit Lecktüchern. Das musste ich erst mal lernen Bild: Sex während der Periode? Sollten wir öfter machen Bild: Wenn wir uns küssen, starren alle Bild: Lasst uns über Sextoys reden Bild: Wie ich meiner Schwester meine offene Beziehung beichtete Bild: Ich habe mich in der offenen Beziehung fremdverliebt.

Wie reagiert mein Verlobter? Was Männer wirklich über Schamhaare denken Bild: Wir versuchten es zunächst mit einer gemeinsamen Freundin, die dann aber übers Knutschen nicht hinausgehen wollte.

Und bei einem bis dato unbekannten Partygast fehlte Paul die Vertrauensbasis. Einige Jahre zuvor hatten wir eine kurze, leidenschaftliche Affäre; seit er einige hundert Kilometer weit weg wohnte, hatten wir nur noch selten Kontakt.

Victor hatte mir mal erzählt, dass auch er Lust auf einen Dreier hatte. Vier Monate später, es waren gerade Semesterferien, rief ich ihn eines Abends an. Eine Woche später standen wir mit unseren Rucksäcken in Victors Studentenbude.

Dann zogen wir los in eine Bar. Während wir Bier tranken, flüsterte Paul mir Anweisungen ins Ohr: Fass ihm an den Hintern. Aber ich traute mich nicht. Nach zwei Drinks machten wir uns auf den Rückweg. Die Jungs unterhielten sich über Studium, Beruf, Lieblingsbands. Ich fühlte mich gut aufgehoben. Kein Druck, nur freudige Erwartung.

Zurück in der Wohnung setzten wir uns aufs Bett. Doch er lächelte nur, strich mir das Haar aus dem Gesicht, gab mir einen Kuss und zog mir das Shirt aus. Das spürte ich jetzt ganz deutlich: Wie die beiden Männer über mich sprachen, erregte mich mindestens so sehr wie ihre Berührungen. Ich blickte zu Paul, flüsterte: Deshalb hat es mich erregt, nicht eifersüchtig gemacht. Wenn ich mit engen Freunden und Freundinnen über unseren Plan und später dann über das Erlebnis sprach, hatten — vor allem Frauen — immer die gleiche Frage: Morgens um 4 Uhr sagten wir uns erschöpft Gute Nacht.

Ich lag in der Mitte. Nachts wurde ich wach, weil Paul den Arm um mich legte. Als ich gerade halbwegs bequem bei Victor lag, spürte ich, wie Paul an mir zerrte. Folgte auf die Nacht Katerstimmung und Reue? Doch dann spürte ich Pauls Hände auf mir. Doch als ich Paul nach dieser zweiten Runde zufrieden anlächelte, schaute ich in ein ernstes Gesicht voller Anspannung.

Victor hingegen schien bester Stimmung zu sein: Die Stimmung war okay, aber Paul gab sich recht wortkarg, deswegen verabschiedeten wir uns bald und stiegen in den Zug. Der Paar- und Sexualtherapeut Tobias Ruland sagt, natürlich bestehe bei so einem Experiment die Gefahr, sich zu überfordern und die Eifersucht nicht mehr kontrollieren zu können.

An diesem Nachmittag lief ich völlig überdreht an Pauls Hand durch die Stadt, immer wieder begann ich zu kichern. Wir fühlten uns beide ein bisschen high:

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Sexspielzeug selber bauen Sextoys zum selber machen - Ideen und Tipps. Homosexualität Diskutiert hier über die schwule und lesbische Liebe Bisexualität Postet hier alles zur bisexuelle Liebe Endlich hatte ich es geschafft, einen meiner Männer dazu zu bringen, mit mir in einen Swingerclub zu gehen.

Schon lange hatte ich mich darauf gefreut und obgleich meine Freundinnen mich schon ermahnt hatten, nicht zu euphorisch zu sein — kannte man doch die einschlägigen RTL 2-Berichterstattungen, bei denen meistens keine besonders attraktiven Menschen zu entdecken waren. Ich hatte mir einen Club ausgesucht, der durchgehend positive Bewertungen hatte und auch sehr schick aussah. Ich hatte wirklich gehofft dort, auch einen meiner weiteren Wunschträume, einen Dreier mit zwei Männern, endlich von der Liste streichen zu können und vielleicht sogar mal über meinen eigenen Schatten zu springen und eine Frau küssen — etwas, das ich sonst absolut uninteressant und nicht besonders antörnend fand.

Oh, wie sollte ich mich irren. Mein Begleiter und ich sind beide sehr attraktiv. Uns war schon irgendwie bewusst, dass wir vielleicht kein anderes so attraktives Paar finden, doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Um genauer zu sein starb sie direkt beim Eintritt in den Swingerclub. Vom Eingang konnten wir bereits die ersten Leute an der Bar sehen.

Der Herr an der Tür erklärte uns kurz, wo wir uns umziehen konnten, dann sollten wir an die Bar und da würde er uns weitere Einzelheiten erläutern. Bevor wir in die Umkleide gingen, warf ich noch einmal rasch einen Blick zu den anderen Besuchern. Ich spürte, wie mir schlecht wurde. Meinem Begleiter, nennen wir ihn Tom, war dies ebenfalls aufgefallen. Ob alles okay sei, fragte er mich. Ich sah ihn hoffnungslos an und fragte zurück, ob er die ersten Personen gesehen hatte.

Schweigend nickte er und zog sich um. Als wir die Tür wieder öffneten und in den abgedunkelten Bar-Bereich gingen, schoss mir die Nervosität in die Knie und Finger. Ich klammerte mich regelrecht an Tom, denn umso länger ich die Gestalten dort betrachtete, umso unwohler fühlte ich mich. Das war ich nicht von mir gewohnt, so kannte ich mich nicht. Ich wusste auch sofort, woran das lag.

Die Personen — sechs Männer und eine Frau — waren so rasend unattraktiv, dass mir fast die Worte dafür fehlen. Tom und ich setzten uns an die Bar und er lehnte sich zu mir herüber. Sieh nur, wie sie dich anglotzen. Ich hatte ein hellrosanes, undurchsichtiges Negligee an — und war heilfroh darüber, nicht das schwarze genommen zu haben, das meine Nippel der Welt dargeboten hätte.

Tom hatte es vorgeschlagen, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen. Was war ich froh über diese Entscheidung. Ich fühlte mich so unwohl wie sonst selten in meinem Leben. Diese Personen waren alle so unattraktiv und verhielten sich so seltsam, dass ich nicht einmal wollte, dass sie mich ansahen.

Ich ahnte, was in ihren Köpfen vorging und das widerte mich an. Klar, dass da nicht nur Models rumlaufen würden, hatte ich mir gedacht — aber ich war erschrocken über die extreme Wahrheit und die Tatsache, dass ich mich nur durch Blicke schon so unwohl, belästigt und widerlich angetatscht fühlen konnte.

Noch bevor wir die obere Etage und die Spielzimmer erkundeten, wusste ich: Tom war ähnlich begeistert wie ich, da er sich selber die ein oder andere nette Zusatzfrau fürs Bett versprochen hatte, doch lauschten wir den Erläuterungen des Besitzers aufmerksam.

Er sagte, dass wir jederzeit nein sagen könnten, ich sowieso. Ich müsse nichts machen, was ich nicht wolle. Aber vor allem würde es auch ein Zimmer geben — das sogenannte Stop-Zimmer — das abgeschlossen werden könne.

Ich wurde hellhörig und erkundigte mich direkt nach dem Standort. Nachdem er noch ein paar andere Details erklärt hatte, gingen wir die Treppe hinauf — und hatten drei Männer im Rücken, die uns wie gierige Wiesel folgten.

Selten habe ich mich so beobachtet und so verfolgt gefühlt wie an diesem Abend. Oben angekommen, wurde der Geruch nach Räucherstäbchen und Sauna noch intensiver. Doch es war schön eingerichtet, der Eingangsbereich war maritim gestaltet, angrenzend befand sich ein rotes und ein schwarzes Seidenzimmer, eine Dusche war fast komplett einsehbar.

Hinter einem kleinen Vorhang ging es zu weiteren Zimmern und ich erblickte schon das von mir ersehnte Stop-Zimmer. In freudiger Hoffnung wenigstens mit Tom geilen Sex zu haben, drückte ich die Klinke herunter — besetzt. Aus den Augenwinkeln sah ich sie zwei Meter hinter uns, die drei Wiesel, die uns gefolgt waren. Rasch verschwand ich, Tom an der Hand ziehend, in das Zimmer nebenan, das auch von einem Vorhang bedeckt war.

Es bestand aus drei riesigen Matratzen, die alle aneinander grenzten. An der Decke hingen Spiegel und das Licht war gedämpft. Tom und ich legten uns hin — ich positionierte mich bewusst zur Wand, sodass Tom rechts neben mir lag und zumindest die Blicke der anderen ein wenig abschotten konnte.

Als ich versuchte mich über ihn herzumachen, merkte ich, dass nicht nur mir die Realität übel auf den Magen schlug. Tom entschuldigte sich, dass sich momentan nichts bei ihm regen würde, obwohl er grad so unendlich geil auf mich war. Aber dass die drei da am Eingang standen und glotzten, war alles andere als antörnend.

Ich gab ihm Recht und wir entfernten uns wieder aus dem Zimmer, um uns einen weiteren Eindruck des Clubs zu verschaffen. Jedes Mal bekam ich eine beängstigende Gänsehaut. Es gab noch ein Zimmer, das den Fokus auf Schwarz, Schwarzlicht und Leder legte und dann einen Bereich, in dem Gitter standen und rotes Leder an den Wänden befestigt war.

Tom und ich sahen uns etwas verloren an. Kein Mensch, der uns doch noch gefallen könnte. Das sollte es gewesen sein? Ich konnte meine eigene Enttäuschung in Toms Gesicht sehen. Wir setzten uns nach vorne in den maritimen Bereich und versuchten so wenig wie möglich aufzufallen.

Doch ich glaube, das war unmöglich angesichts unserer puren Erscheinung. Wir waren Diamanten in einem Haufen Kohle. Wir konnten nur auffallen. Uns war das bewusst — den Männern, die ständig auf und abliefen und uns dabei beäugten, damit sie ja keine Bewegung von uns verpassten, wohl auch. Es war mir so unangenehm. Ich hatte immer gedacht, dass es mich geil machen würde, wenn man mich beim Sex beobachtet. Doch anscheinend spielt es für mich dabei eine extreme Rolle, wie diese Person aussieht.

Ich wusste nämlich eines: Es war dabei nicht nur das Aussehen, sondern einfach die Art und Weise, wie sie sich um uns scharten, wie Raubtiere auf der Jagd. Das war vor allem die Tatsache, die mich schockierte und mir übel auf den Magen schlug. Da die Wiesel wohl merkten, dass es bei uns zunächst nichts zu holen gab, liefen sie dann den beiden hinterher — diese schlossen jedoch den Vorhang zum Spiegelzimmer und komischerweise schienen die anderen dies nun zu akzeptieren und gingen weiter.

Ich prüfte währenddessen das Stop-Zimmer. Tom küsste und streichelte mich und fragte, ob wir nicht zusehen wollten bei dem Paar. Ich sah mich um, konnte die Wiesel nirgends entdecken und huschte schnell hinter den Vorhang. Ich fragte höflich, ob wir den Raum ebenfalls benutzen dürften und die beiden nickten, bevor sie sich wieder sich selbst zuwandten.



Was war ich froh über diese Entscheidung. Ich fühlte mich so unwohl wie sonst selten in meinem Leben. Diese Personen waren alle so unattraktiv und verhielten sich so seltsam, dass ich nicht einmal wollte, dass sie mich ansahen. Ich ahnte, was in ihren Köpfen vorging und das widerte mich an. Klar, dass da nicht nur Models rumlaufen würden, hatte ich mir gedacht — aber ich war erschrocken über die extreme Wahrheit und die Tatsache, dass ich mich nur durch Blicke schon so unwohl, belästigt und widerlich angetatscht fühlen konnte.

Noch bevor wir die obere Etage und die Spielzimmer erkundeten, wusste ich: Tom war ähnlich begeistert wie ich, da er sich selber die ein oder andere nette Zusatzfrau fürs Bett versprochen hatte, doch lauschten wir den Erläuterungen des Besitzers aufmerksam. Er sagte, dass wir jederzeit nein sagen könnten, ich sowieso.

Ich müsse nichts machen, was ich nicht wolle. Aber vor allem würde es auch ein Zimmer geben — das sogenannte Stop-Zimmer — das abgeschlossen werden könne. Ich wurde hellhörig und erkundigte mich direkt nach dem Standort. Nachdem er noch ein paar andere Details erklärt hatte, gingen wir die Treppe hinauf — und hatten drei Männer im Rücken, die uns wie gierige Wiesel folgten.

Selten habe ich mich so beobachtet und so verfolgt gefühlt wie an diesem Abend. Oben angekommen, wurde der Geruch nach Räucherstäbchen und Sauna noch intensiver. Doch es war schön eingerichtet, der Eingangsbereich war maritim gestaltet, angrenzend befand sich ein rotes und ein schwarzes Seidenzimmer, eine Dusche war fast komplett einsehbar.

Hinter einem kleinen Vorhang ging es zu weiteren Zimmern und ich erblickte schon das von mir ersehnte Stop-Zimmer. In freudiger Hoffnung wenigstens mit Tom geilen Sex zu haben, drückte ich die Klinke herunter — besetzt.

Aus den Augenwinkeln sah ich sie zwei Meter hinter uns, die drei Wiesel, die uns gefolgt waren. Rasch verschwand ich, Tom an der Hand ziehend, in das Zimmer nebenan, das auch von einem Vorhang bedeckt war.

Es bestand aus drei riesigen Matratzen, die alle aneinander grenzten. An der Decke hingen Spiegel und das Licht war gedämpft. Tom und ich legten uns hin — ich positionierte mich bewusst zur Wand, sodass Tom rechts neben mir lag und zumindest die Blicke der anderen ein wenig abschotten konnte.

Als ich versuchte mich über ihn herzumachen, merkte ich, dass nicht nur mir die Realität übel auf den Magen schlug. Tom entschuldigte sich, dass sich momentan nichts bei ihm regen würde, obwohl er grad so unendlich geil auf mich war.

Aber dass die drei da am Eingang standen und glotzten, war alles andere als antörnend. Ich gab ihm Recht und wir entfernten uns wieder aus dem Zimmer, um uns einen weiteren Eindruck des Clubs zu verschaffen.

Jedes Mal bekam ich eine beängstigende Gänsehaut. Es gab noch ein Zimmer, das den Fokus auf Schwarz, Schwarzlicht und Leder legte und dann einen Bereich, in dem Gitter standen und rotes Leder an den Wänden befestigt war. Tom und ich sahen uns etwas verloren an. Kein Mensch, der uns doch noch gefallen könnte.

Das sollte es gewesen sein? Ich konnte meine eigene Enttäuschung in Toms Gesicht sehen. Wir setzten uns nach vorne in den maritimen Bereich und versuchten so wenig wie möglich aufzufallen. Doch ich glaube, das war unmöglich angesichts unserer puren Erscheinung. Wir waren Diamanten in einem Haufen Kohle. Wir konnten nur auffallen.

Uns war das bewusst — den Männern, die ständig auf und abliefen und uns dabei beäugten, damit sie ja keine Bewegung von uns verpassten, wohl auch. Es war mir so unangenehm. Ich hatte immer gedacht, dass es mich geil machen würde, wenn man mich beim Sex beobachtet. Doch anscheinend spielt es für mich dabei eine extreme Rolle, wie diese Person aussieht. Ich wusste nämlich eines: Es war dabei nicht nur das Aussehen, sondern einfach die Art und Weise, wie sie sich um uns scharten, wie Raubtiere auf der Jagd.

Das war vor allem die Tatsache, die mich schockierte und mir übel auf den Magen schlug. Da die Wiesel wohl merkten, dass es bei uns zunächst nichts zu holen gab, liefen sie dann den beiden hinterher — diese schlossen jedoch den Vorhang zum Spiegelzimmer und komischerweise schienen die anderen dies nun zu akzeptieren und gingen weiter.

Ich prüfte währenddessen das Stop-Zimmer. Tom küsste und streichelte mich und fragte, ob wir nicht zusehen wollten bei dem Paar. Ich sah mich um, konnte die Wiesel nirgends entdecken und huschte schnell hinter den Vorhang. Ich fragte höflich, ob wir den Raum ebenfalls benutzen dürften und die beiden nickten, bevor sie sich wieder sich selbst zuwandten.

Es machte mich an, die beiden neben mir stöhnen zu hören und auch Tom kam auf Touren. Wir fielen regelrecht übereinander her und er nahm mich von hinten, während ich auf dem Bauch lag. Als der ganze Rest der Besucher wohl feststellte, dass wir uns in eines der Zimmer verzogen hatten, schienen sie uns wieder zu suchen. Leider hatten sie uns auch schnell gefunden. Aus den Augenwinkeln konnte ich sie keinen Meter neben mir entfernt an der Tür stehen sehen.

Fünf Männer, die dort standen und sich einen runterholten. Ich konnte das Geräusch hören — es verfolgt mich bis heute. Obwohl Tom zu dem Zeitpunkt mit festem Griff meine Haare gepackt und meinen Kopf in den Nacken gezogen hatte, wie ich es sonst gern mochte, nahm ich meine ganze Kraft zusammen und zog so fest ich konnte mein Gesicht in die Kissen. Ich wollte sie nicht sehen. So konnte ich mir wenigstens vorstellen, dass sie gut aussahen — denn dann wäre das alles kein Problem gewesen.

Ja klar, ich hatte nur Sex mit Männern, die ich attraktiv fand, aber dass das auch fürs reine Beobachtetwerden galt, hätte ich nicht erwartet. Nur durch den Trick mich gleichzeitig beim Vögeln von Tom mit dem Finger anal stimulieren zu lassen, schaffte ich es wie ein Wunder an dem Abend doch tatsächlich wenigstens einmal zu kommen. Da Tom die ganze Nacht kann, bevor er kommt und ich dies wusste, wartete ich nicht auf ihn und fragte ihn, ob wir woanders hingehen könnten.

Er nickte und grinste, weil er wusste, was mein Problem war. Wie gesagt, bis zu dem Zeitpunkt, an dem wir wieder von allen beglotzt wurden, war es super. Das Stöhnen der anderen Frau hat mich irgendwie angefeuert und ich konnte mich gehen lassen. Doch sobald der Rest wieder vor Ort war, waren die Schotten dicht. Aber ich wollte meine Chance nutzen, jetzt, wo sie abgelenkt waren. Da die Stop-Tür immer noch versperrt war und ich schon fast wütend dagegen hämmern wollte, zog ich Tom zu den Gitterstäben in die hinterste Ecke des Clubs, in der Hoffnung, da würde man uns nicht so leicht finden.

Er drückte mich von hinten an die Wand und nahm mich hart. Doch sobald ich Schritte hörte, hatte ich keine Lust mehr. Da waren sie wieder, zwei der Wiesel. Sie stellten sich hinter und neben uns und begannen sich zu befriedigen. Ich konnte nicht mehr und fragte Tom verzweifelt, wie weit er sei. Er lehnte sich zu mir vor und sagte, dass er die ganze Nacht könne und ich dieses doch wüsste. Einige Jahre zuvor hatten wir eine kurze, leidenschaftliche Affäre; seit er einige hundert Kilometer weit weg wohnte, hatten wir nur noch selten Kontakt.

Victor hatte mir mal erzählt, dass auch er Lust auf einen Dreier hatte. Vier Monate später, es waren gerade Semesterferien, rief ich ihn eines Abends an. Eine Woche später standen wir mit unseren Rucksäcken in Victors Studentenbude. Dann zogen wir los in eine Bar. Während wir Bier tranken, flüsterte Paul mir Anweisungen ins Ohr: Fass ihm an den Hintern. Aber ich traute mich nicht. Nach zwei Drinks machten wir uns auf den Rückweg.

Die Jungs unterhielten sich über Studium, Beruf, Lieblingsbands. Ich fühlte mich gut aufgehoben. Kein Druck, nur freudige Erwartung. Zurück in der Wohnung setzten wir uns aufs Bett. Doch er lächelte nur, strich mir das Haar aus dem Gesicht, gab mir einen Kuss und zog mir das Shirt aus. Das spürte ich jetzt ganz deutlich: Wie die beiden Männer über mich sprachen, erregte mich mindestens so sehr wie ihre Berührungen.

Ich blickte zu Paul, flüsterte: Deshalb hat es mich erregt, nicht eifersüchtig gemacht. Wenn ich mit engen Freunden und Freundinnen über unseren Plan und später dann über das Erlebnis sprach, hatten — vor allem Frauen — immer die gleiche Frage: Morgens um 4 Uhr sagten wir uns erschöpft Gute Nacht.

Ich lag in der Mitte. Nachts wurde ich wach, weil Paul den Arm um mich legte. Als ich gerade halbwegs bequem bei Victor lag, spürte ich, wie Paul an mir zerrte. Folgte auf die Nacht Katerstimmung und Reue? Doch dann spürte ich Pauls Hände auf mir. Doch als ich Paul nach dieser zweiten Runde zufrieden anlächelte, schaute ich in ein ernstes Gesicht voller Anspannung. Victor hingegen schien bester Stimmung zu sein: Die Stimmung war okay, aber Paul gab sich recht wortkarg, deswegen verabschiedeten wir uns bald und stiegen in den Zug.

Der Paar- und Sexualtherapeut Tobias Ruland sagt, natürlich bestehe bei so einem Experiment die Gefahr, sich zu überfordern und die Eifersucht nicht mehr kontrollieren zu können. An diesem Nachmittag lief ich völlig überdreht an Pauls Hand durch die Stadt, immer wieder begann ich zu kichern. Wir fühlten uns beide ein bisschen high: Wir waren partners in crime. In den folgenden Monaten sprachen wir ab und an über dieses Wochenende. Paul konnte die Erfahrung schwer in Worte fassen: Ich habe keinen Plan, welche psychischen Vorgänge da abliefen, aber es war eine der besten Nächte meines Lebens.

Erst im Nachhinein gestand er mir: Er hatte es für möglich gehalten, dass diese Erfahrung uns emotional distanzieren könnte. Es enttäuschte mich, dass er mir das nicht vorher gesagt hatte. Denn dann hätte ich mich womöglich gar nicht auf das Risiko eingelassen. Das hat mich fast erstaunt", stellte er einige Monate später fest.

Unsere Sexkolumnistin Anna Klausner führt eine offene Beziehung. Bei bento berichtet sie von dem Drumherum. Manche Paare integrieren nach so einem Experiment dauerhaft eine dritte Person in ihr Liebesleben, entscheiden sich gar für eine offene Beziehung — wir aber wollten das nicht. Wobei wir es schon wenige Wochen nach Victor noch mal spontan mit einer Frau im Bett landeten. Nach diesen beiden Erlebnissen wussten wir unsere Zweisamkeit wieder besonders zu schätzen.

Und wir vertrauten einander noch mehr als vorher. Wir wussten, dass das Berühren einer anderen Person uns nichts wegnimmt. Dass wir das nur gemeinsam erleben möchten. Dass wir uns auch selbst genügen und gegenseitig auf uns achten. Die Dreier waren ein Abenteuer, ein sexy Extra. Aber sicher nicht besser als unser perfekt eingestimmter Sex zu zweit.

Fühlen , Sex , Beziehung , Partnerschaft , Storys. Wie ich mein Erstes Mal zu dritt erlebte. Fühlen Zwei Männer, eine Nacht:








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An diesem Nachmittag lief ich völlig überdreht an Pauls Hand durch die Stadt, immer wieder begann ich zu kichern. Wir fühlten uns beide ein bisschen high: Wir waren partners in crime. In den folgenden Monaten sprachen wir ab und an über dieses Wochenende.

Paul konnte die Erfahrung schwer in Worte fassen: Ich habe keinen Plan, welche psychischen Vorgänge da abliefen, aber es war eine der besten Nächte meines Lebens. Erst im Nachhinein gestand er mir: Er hatte es für möglich gehalten, dass diese Erfahrung uns emotional distanzieren könnte.

Es enttäuschte mich, dass er mir das nicht vorher gesagt hatte. Denn dann hätte ich mich womöglich gar nicht auf das Risiko eingelassen. Das hat mich fast erstaunt", stellte er einige Monate später fest. Unsere Sexkolumnistin Anna Klausner führt eine offene Beziehung. Bei bento berichtet sie von dem Drumherum.

Manche Paare integrieren nach so einem Experiment dauerhaft eine dritte Person in ihr Liebesleben, entscheiden sich gar für eine offene Beziehung — wir aber wollten das nicht. Wobei wir es schon wenige Wochen nach Victor noch mal spontan mit einer Frau im Bett landeten. Nach diesen beiden Erlebnissen wussten wir unsere Zweisamkeit wieder besonders zu schätzen. Und wir vertrauten einander noch mehr als vorher. Wir wussten, dass das Berühren einer anderen Person uns nichts wegnimmt.

Dass wir das nur gemeinsam erleben möchten. Dass wir uns auch selbst genügen und gegenseitig auf uns achten. Die Dreier waren ein Abenteuer, ein sexy Extra. Aber sicher nicht besser als unser perfekt eingestimmter Sex zu zweit. Fühlen , Sex , Beziehung , Partnerschaft , Storys. Wie ich mein Erstes Mal zu dritt erlebte. Fühlen Zwei Männer, eine Nacht: Das hat ein Dreier mit meiner Beziehung gemacht. Die Vorbereitung "Was hältst du eigentlich… von einem Dreier? Unsere Sex-Kolumnisten im Überblick.

Ist es nicht stressig, zwei Männer gleichzeitig zu befriedigen? Der nächste Morgen Doch dann spürte ich Pauls Hände auf mir. War es doch zu viel? Die Grundregel ist Ehrlichkeit und Respekt. Und solange die Eifersucht nicht Überhand nimmt, kann ein solches Erlebnis sehr erregend sein, vor allem auch visuell: Man hat sozusagen einen Liveporno vor sich.

Wovon man erregt wird und was einem zu viel wird, variiert aber auch und kann bei ein und derselben Person tagesformabhängig sein. Ich klammerte mich regelrecht an Tom, denn umso länger ich die Gestalten dort betrachtete, umso unwohler fühlte ich mich.

Das war ich nicht von mir gewohnt, so kannte ich mich nicht. Ich wusste auch sofort, woran das lag. Die Personen — sechs Männer und eine Frau — waren so rasend unattraktiv, dass mir fast die Worte dafür fehlen. Tom und ich setzten uns an die Bar und er lehnte sich zu mir herüber. Sieh nur, wie sie dich anglotzen. Ich hatte ein hellrosanes, undurchsichtiges Negligee an — und war heilfroh darüber, nicht das schwarze genommen zu haben, das meine Nippel der Welt dargeboten hätte.

Tom hatte es vorgeschlagen, aber ich wollte auf Nummer sicher gehen. Was war ich froh über diese Entscheidung. Ich fühlte mich so unwohl wie sonst selten in meinem Leben. Diese Personen waren alle so unattraktiv und verhielten sich so seltsam, dass ich nicht einmal wollte, dass sie mich ansahen. Ich ahnte, was in ihren Köpfen vorging und das widerte mich an.

Klar, dass da nicht nur Models rumlaufen würden, hatte ich mir gedacht — aber ich war erschrocken über die extreme Wahrheit und die Tatsache, dass ich mich nur durch Blicke schon so unwohl, belästigt und widerlich angetatscht fühlen konnte.

Noch bevor wir die obere Etage und die Spielzimmer erkundeten, wusste ich: Tom war ähnlich begeistert wie ich, da er sich selber die ein oder andere nette Zusatzfrau fürs Bett versprochen hatte, doch lauschten wir den Erläuterungen des Besitzers aufmerksam.

Er sagte, dass wir jederzeit nein sagen könnten, ich sowieso. Ich müsse nichts machen, was ich nicht wolle. Aber vor allem würde es auch ein Zimmer geben — das sogenannte Stop-Zimmer — das abgeschlossen werden könne. Ich wurde hellhörig und erkundigte mich direkt nach dem Standort. Nachdem er noch ein paar andere Details erklärt hatte, gingen wir die Treppe hinauf — und hatten drei Männer im Rücken, die uns wie gierige Wiesel folgten. Selten habe ich mich so beobachtet und so verfolgt gefühlt wie an diesem Abend.

Oben angekommen, wurde der Geruch nach Räucherstäbchen und Sauna noch intensiver. Doch es war schön eingerichtet, der Eingangsbereich war maritim gestaltet, angrenzend befand sich ein rotes und ein schwarzes Seidenzimmer, eine Dusche war fast komplett einsehbar. Hinter einem kleinen Vorhang ging es zu weiteren Zimmern und ich erblickte schon das von mir ersehnte Stop-Zimmer. In freudiger Hoffnung wenigstens mit Tom geilen Sex zu haben, drückte ich die Klinke herunter — besetzt.

Aus den Augenwinkeln sah ich sie zwei Meter hinter uns, die drei Wiesel, die uns gefolgt waren. Rasch verschwand ich, Tom an der Hand ziehend, in das Zimmer nebenan, das auch von einem Vorhang bedeckt war. Es bestand aus drei riesigen Matratzen, die alle aneinander grenzten. An der Decke hingen Spiegel und das Licht war gedämpft. Tom und ich legten uns hin — ich positionierte mich bewusst zur Wand, sodass Tom rechts neben mir lag und zumindest die Blicke der anderen ein wenig abschotten konnte.

Als ich versuchte mich über ihn herzumachen, merkte ich, dass nicht nur mir die Realität übel auf den Magen schlug. Tom entschuldigte sich, dass sich momentan nichts bei ihm regen würde, obwohl er grad so unendlich geil auf mich war.

Aber dass die drei da am Eingang standen und glotzten, war alles andere als antörnend. Ich gab ihm Recht und wir entfernten uns wieder aus dem Zimmer, um uns einen weiteren Eindruck des Clubs zu verschaffen. Jedes Mal bekam ich eine beängstigende Gänsehaut. Es gab noch ein Zimmer, das den Fokus auf Schwarz, Schwarzlicht und Leder legte und dann einen Bereich, in dem Gitter standen und rotes Leder an den Wänden befestigt war.

Tom und ich sahen uns etwas verloren an. Kein Mensch, der uns doch noch gefallen könnte. Das sollte es gewesen sein? Ich konnte meine eigene Enttäuschung in Toms Gesicht sehen.

Wir setzten uns nach vorne in den maritimen Bereich und versuchten so wenig wie möglich aufzufallen. Doch ich glaube, das war unmöglich angesichts unserer puren Erscheinung. Wir waren Diamanten in einem Haufen Kohle. Wir konnten nur auffallen. Uns war das bewusst — den Männern, die ständig auf und abliefen und uns dabei beäugten, damit sie ja keine Bewegung von uns verpassten, wohl auch.

Es war mir so unangenehm. Ich hatte immer gedacht, dass es mich geil machen würde, wenn man mich beim Sex beobachtet. Doch anscheinend spielt es für mich dabei eine extreme Rolle, wie diese Person aussieht.

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