Porno mittelalter aktphotographie männer

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Ihr tragischer Tod in jungen Jahren machte sie unvergessen. Es entstand ein ganz neues Genre kommerzieller Aktfotografie — die Playmate-Aufnahme. Pompeo Posar hat von bis für den Playboy fotografiert. Seine Fotos zierten 47 Ausgaben des Playboy-Magazins [26]. Entscheidend für die Entwicklung der Playmate-Aufnahmen sind die kleinen Freiheiten, die man Posar von Jahr zu Jahr erlaubte, um die Reaktion der Öffentlichkeit auf die freudige Schamlosigkeit siehe Abbildung 14 zu testen.

Auch die Play-Mates nahmen sich Freiheiten, wurden zunehmend provokativ und offen erotisch, also pornografisch. Das eine soll unterhaltsam, das andere schmutzig und verwerflich sein.

Pornografie soll unmittelbar Lust erwecken und ist Ersatz für wirkliche Erfahrung sexueller Bedürfnisse. Mit der liberalen Denktradition seit Ende des vorherigen Jahrhunderts, findet man beides für harmlos. Man beruft sich dabei auf die Einsicht der Psychologie: Erotik und Pornografie hat eine gemeinsame Wurzel in der menschlichen Sexualität und stellt nur Pole eines kontinuierlichen Spektrums lustbetonter Ausdrucksformen dar, die per se gleichberechtigt sind. Die Foto-Pornografie ist seit fast zwei Jahrzehnten legal, trotzdem unterscheidet man sie noch von der Fotoerotik.

Einige dieser Fotos zeigen eindeutig sexuelle Handlungen siehe Abbildung 15 , die in ihrer Darstellung aber überhöht und verkitscht werden. Aus der Idee, das Publikum am Kunstprozess teilnehmen zu lassen, ergaben sich dann die Happenings, Malaktionen, die sich zu einer Prozesskunst entwickelte. Es entstand einerseits die Mixed-Media-Events, die eher unbeschwerte, spielerische und anderseits der Body- und der Performance-Art, die mehr existentielle, ritualhafte Kunst.

Mit dem Aktporträt verzichtet man auf inszenatorischen Glamour. Die Modelle wurden ohne Rücksicht auf modischen Normen der Fotogenität ausgewählt. Man versuchte Nacktheit als völlig unspektakulären Teil von jedermanns Alltag und ohne dekorative Elemente [30] darzustellen.

Sie ist vor allem für ihre Fotos von Musikern bekannt. Es können mittlerweile interessante Vergleiche der Ansichten des weiblichen und männlichen Aktes gemacht werden. Die Fotografen neigen mehr zur geschönten, erotisierenden Inszenierung und die Fotografinnen mehr zur unschönen, authentischen, wobei diese Tendenz wohl mit den Forderungen der Frauenbewegung zu tun hat. Nach dem Aktporträt haben die Fotokünstler der Gegenwart neue Ansichten der Nacktheit entwickelt wie z.

Ihre Motive sind Nacktheit im öffentlichen Erscheinungsbild, in denen alltägliche Szenen den Blick auf die tiefere Absurdität heutiger Sozialrituale freigeben. Es werden ausgefallene Perspektiven siehe Abbildung 18 oder unübliche Aufnahmeverfahren bevorzugt, um Vertrautes fremdartig erscheinen zu lassen und so in der Tradition des Neuen Sehens der 20er Jahre aktive Wahrnehmung zu provozieren.

Der Zauber, der von einem Foto ausgeht, ist, dass wir uns sicher sein können, was wir im Bild sehen, ist tatsächlich einmal da gewesen, als es vom Fotografen gemacht wurde.

Die Fotografie dokumentiert also eine historische Realität. Beim Betrachten eines Bildes sind wir nicht nur mit der Vergänglichkeit der abgebildeten Szene konfrontiert, sondern auch der Verewigung eines Moments, eines Menschen oder eines Blicks. Dieser Gesichtspunkt wurde von Köhler erläutert [33]. Köhler [34] bezeichnete die Kamera als vorrangiges Instrument der Bildproduktion im technischen Zeitalter.

Zugleich war sie ein Wunder an Vielseitigkeit, die zu fast allen nur denkbaren Bildleistungen fähig war. Der ungeheure Erfolg der Fotografie während der bislang Jahren seit ihrer Erfindung erklärt sich dadurch, dass ihre Benutzer keinerlei Neigung verspürten, sie auf den privilegierten Status eines Kunstmediums festzulegen. Sie zogen es vor sie als universellen Lieferanten für jedweden Bildkonsum zu kultivieren. Die Wahl der ästhetischen Mittel bei Aktfotos wird vor allem davon bestimmt, für welchen späteren Gebrauch und welche späteren Benutzer sie gedacht waren.

Es ist am sinnvollsten auf einer Typologie der Benutzer bzw. Es lassen sich hauptsächlich folgende Typen der Aktfotos unterscheiden: Ausstellungen und Kataloge unternehmen den Versuch am Beispiel des Aktfotos ein Panorama der Ansichten von Körper im jüngsten Stadium unserer Kultur, dem technischen Zeitalter zu entwerfen. Man versucht aufzudecken, welche Bedingungen und Grenzen die Körperfantasien von der bürgerlichen Sexualmoral unterworfen sind, und vor Augen zu führen, welche Veränderungen unsere kollektiven Körpermythen in den letzten Jahren erfahren haben.

Die Bildauswahl beschränkt sich auf Aufnahmen, die am besten geeignet sind, Auskunft über die Moralvorstellungen und das Körperempfinden ihrer jeweiligen Entstehungszeit zu geben. Wir leben in einer Zeit, in der die Macht des Bildes zunimmt. Beate Knappe [35] findet, dass gerade Frauen ein Lied davon singen können. Gerade sie sind tausendfach fixiert in Werbung, Medien, Film und Kunst: Zeitlich parallel entwickelte sich in Deutschland die erste deutsche Frauenbewegung.

Sie kämpften für die Frauenrechte und die Einführung des Frauenwahlrechts [37]. Es gibt immer noch Unterschiede zwischen dem gesellschaftlichen Stellenwert der Frauen als jenem der Männer, behauptet Daniela Hammer-Tugendhat.

Was hat die Frau im Kunstbereich zur Geschlechterdifferenz zu sagen? Der Quoten-Feminismus geht von der Vorstellung biologischer Gleichheit und sozialer Ungerechtigkeit aus. Das bedeutet für die Kunst, dass es einer Aufarbeitung vergessener Künstlerinnen und Eingliederung dieser Künstlerinnen in die Kunstgeschichte bedarf. Die Gleichheitsvorstellung basiert auf der Illusion, dass alles in Ordnung sei, wenn Frauen nur in allen Institutionen vertreten wären.

Dabei wurde nicht erkannt, dass die Strukturen der Gesellschaft und auch unser Denken von stereotypen Mustern von der Differenz der Geschlechter geprägt sind. Bis tief ins Jahrhundert hinein verweigerte man Frauen den Zugang zu den Kunstakademien. Vom Aktstudium war schon gar nicht die Rede. Der Akt bildete jedoch das Zentrum der Historienmalerei, und befand sich in der Hierarchie der Künste an oberster Stelle.

Die Präsenz der Frau in der Kunst war für Jahrtausende unsichtbar; ihre Tätigkeit fand hinter geschlossener Riegel im Haus statt, im Kloster oder im Zusammenhang mit anderen anonymen und niedrigeren Kunst wie Weben, Miniatur oder Sticken statt. Die Frauen, die somit künstlerisch tätig sein wollten, mussten auf Gebiete wie die angewandte Kunst, insbesondere die Textilkunst abweichen, die für Männer weniger geeignet waren.

Man muss bei der Einschätzung von Künstlerinnen genau den historischen Kontext untersuchen. Die Produktionsbedingungen für Frauen waren und sind zum Teil immer noch andere als für Männer.

Wegen der sozialen Situation haben weibliche Künstler Dinge und Zusammenhänge oft wirklich anders gesehen und dargestellt als ihre männlichen Kollegen. Die Leistungen von Frauen werden immer noch anders interpretiert als jene der Männer. Das Problem liegt daran, dass noch viele Männer Schwierigkeiten haben, die künstlerische oder wissenschaftliche Arbeit von Frauen genauso zu bewerten wie diejenige der Männer. Sie sind mehr beschäftigt mit den Frauen zu flirten, anstatt sie und ihre Arbeit überhaupt ernst zu nehmen.

Wenn sie jedoch mit starken Frauen konfrontiert sind, bei denen diese eingeübten Reaktionsweisen nicht funktionieren, reagieren sie paranoisch mit Hass und Abwertung.

Oft ist diese Reaktion den Männern gar nicht bewusst. Das Problem ist auch, dass vielen Frauen diese Mechanismen nicht bewusst sind und die Aggression auf sich persönlich beziehen. Hier ist politisches Bewusstsein angesagt, damit ein gemeinsames gestärktes Selbstbewusstsein aufgebaut werden kann.

Von Roten [39] schreibt dazu: Oft ist es schwer für einzelne Frauen, dieses als solche zu erkennen. In der Kunst und in den visuellen Medien finden sich viele und sehr unterschiedliche Auseinandersetzungen zur Frage der Geschlechterdifferenz.

Mit der Kunst besteht die Möglichkeit, Differenzen, Widersprüche, Ambivalenzen ins Bild zu bringen und so unser geprägtes Denken zu hinterfragen und zu brechen [40].

Schirmer [41] behauptet, dass Frauen von stereotypen Weiblichkeitsbildern geprägt sind und Männer von den Bildkonzepten der Männlichkeit ausgehen. Das ist der erste Eindruck, den man hat, wenn man über die Geschlechter nachdenkt. Es macht den Anschein als ob Fotografinnen mit der Darstellung der weiblichen Gestalt anders als ihre männlichen Kollegen umgehen würden. Es lässt sich aber nie mit Sicherheit genau sagen, ob ein Bild von einem Mann oder einer Frau gemacht wurde.

In der Bildgeschichte, geht es vor allem darum von einer bewussten Reflexion der Situation, in der diese Fotos entstanden sind, zu erzählen. Sie ruft uns dazu auf, den historischen und psychologischen Kontext mit zu bedenken, auf den sich diese Fotografien von Frauen beziehen. Männer treten im öffentlichen Bildrepertoire als Handelnde auf, und Frauen werden als Betrachtete wahrgenommen.

Somit verwandelt sich die Frau unwillkürlich in das Objekt eines fremdbestimmten Blicks, weil sie immer vom Wissen um den Eindruck, den sie macht, begleitet ist. Da die Frau von einem männlichen Blick abhängig ist, besteht ihre Macht gerade darin, die Art, wie sie betrachtet wird, zu manipulieren.

Gleichzeitig entsteht eine unheimliche Selbstverdoppelung, weil sie ständig für den Mann ein Bild von sich inszeniert. Sie pendelt dauernd zwischen dem auf sie gerichteten Blick und der auf diesen Blick antwortenden Inszenierung. Es entsteht eine Spaltung in der Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung. Seit den 80er Jahren betrachten feministische Künstlerinnen und Theoretikerinnen, das traditionelle Bildrepertoire von Fremddarstellungen kritisch.

Es geht weniger darum, zu behaupten, dass nur Frauen der verdinglichenden und aufspaltenden Blickökonomie unterworfen sind. Von Bedeutung ist vielmehr, dass die Lage derjenigen, die sich einem fremdbestimmten Blick fügen, in unserem Bildrepertoire vornehmlich weiblich kodiert wird. Die Frau wird auf ihr Erscheinungsbild ausdrücklich erniedrigt.

Wollen Frauen das an sie herangetragene Begehren des männlichen Betrachters befriedigen, können sie den männlichen Betrachter in seiner Macht nur bestätigen und schmeicheln. Alle Bilder unserer Kultur prägen uns in unserem Selbstverständnis, in der Art, wie wir uns präsentieren und wie wir Bilder von Frauen lesen.

Der Grad der Vereinnahmung der weiblichen Gestalt in einem Foto kann vom Betrachter durchaus individuell gesehen werden. Wie weit man sich auf die vermeintliche Reduktion des weiblichen Körpers auf ein Objekt der Betrachtung einlässt, liegt ganz alleine beim Betrachter.

Es geht hier eher darum den kritischen Blick zu schulen. Es ist der Betrachter, der sich in die Lage versetzt und entscheidet, was ein Bild bedeutet und wie es diese Bedeutung herstellt. Bilder leben nicht nur von ambivalenter Wirkungskraft, sondern können auch in ein und demselben Betrachter durchaus widersprüchliche Assoziationen freisetzen. Hier nun einige Beispiele von FotografInnen, die sich bewusst mit dem Erscheinungsbild des weiblichen und männlichen Körpers auseinandergesetzt haben und das traditionale Bild versucht haben zu brechen und neu darzustellen:.

Diane Nemerov ist in New York City geboren. Mit 15 Jahren lernte sie ihren zukünftigen Ehemann Allan Arbus kennen. Ihr Ehemann unterrichtete sie in die Fotografie. Sie arbeitete mit ihrem Ehemann in der Modefotografie. Im Selbstporträt sind Fotografin und Modell identisch. So entsteht ein prägnanter Widerspruch. Man hat den Eindruck, dass die reale Gestalt der Fotografin in diesem Selbstporträt zum Fluchtpunkt ihrer Abbilder wird. Mit ihrer Kamera wird der Blick auf ihr Gesicht verstellt, als wolle sie drauf hinweisen, dass der Blick das Zentrale an ihrer Kunst als Fotografin ist, und nicht die reale Frau hinter der Kamera.

Dies bedeutet, dass sich das Foto auf die Tatsache bezieht, dass sowohl auf die Frau, die es hergestellt hat, verweist, wie auch darauf, dass die Fotografin mit diesem Bild nicht nur ihre eigene Art des Sehens, sondern auch sich selbst als tatsächlich existierenden Körper dem Publikum vorstellt. Die Fotografin ist hiermit im Selbstporträt sowohl das betrachtende Subjekt als auch das Objekt der Betrachtung.

Annie Leibovitz ist geboren und lebt in New York. Edition Stemmle , S. Bekannt ist sein Werk, das eine nackte, liegende Frau in Verbindung mit einem Kaktus zeigt. Die Abbildung 8 ist ein Beispiel für die horizontal angelegte Körperlandschaft.

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Fordern Sie ein neues Passwort per Email an. Inhaltsverzeichnis Maria Theresia Bitterli: Motivation Die Motivation und Idee, die mich mit einer solchen Untersuchungsgruppe beschäftigt, hat sich aus meinen persönlichen Erfahrungen gebildet. Grundlagendefizit Der Beschluss, diese Frauen in ihrer Lebenswelt zu erfassen, wurde bekräftigt, als ich feststellte, dass es an spezifischer Literatur über Aktfotografinnen und Aktmodellen weitgehend fehlt. Wissenschaftstheoretischer Hintergrund und methodische Konsequenzen Unter Einbezug kritischer Perspektive und als Anhängerin eines wissenschaftlich-theoretischen Vorgehens, wähle ich den induktiven Weg.

Methodenwahl Um die Alltagswirklichkeit, die Welt des Handelns und den damit verknüpften Sinn der verschiedenen Frauen aus ihrer Perspektive und in ihrer Sprache zu erfassen, kann nur eine möglichst offene Forschungsmethode dienlich sein, die durch Subjektivität gekennzeichnet wird.

Bei meiner Arbeit richtet sich meine Aufmerksamkeit auf folgende Forschungsfragen: Aufbau Nach einem einleitenden geschichtlichen Überblick folgt der epistemologische Teil. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 1: Anonym [6] Akademien Natur- und Bildhauer aller Stilrichtungen entdeckten bald, wie hilfreich die Lichtbilder sein konnten. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 2: Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 3: Anonym [9] Völkerkunde Mit der Fotografie entwickelte sich auch das Interesse an fernen Ländern.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 4: Hugo Adolf Bernatzik — Nuba, Sudan, [10] Kunstfotografien Kunstambitionierte und wirtschaftlich unabhängige Fotoamateure aus dem Bildungsbürgertum, wie zum Beispiel Arnold Genthe versuchten, mit ihren Aufnahmen siehe nachfolgendes Beispiel den Weg ins Museum zu finden.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 5: Arnold Genthe — Doris Humphrey [11] Freikörperkultur Nach dem ersten Weltkrieg hatten die Menschen ein starkes Bedürfnis nach einer radikalen Reform der öffentlichen Moral und einer Neuformulierung von Staat und Gesellschaft. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 6: Sprung von der Brücke [12] Das neue Sehen Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich ein neuer Kunstbegriff, der die veränderten Wahrnehmungen und Erfahrungen mit denen die hoch- industrialisierte Umwelt der Menschen des Entsprechend zwiespältig war die Rolle der Aktfotografie im Nationalsozialismus.

Neben diesen drei Grundformen hat sich die Aktfotografie in zahlreiche Sub-Genres oder Sujets mit verschiedenen, teilweise spezifischen, Techniken aufgefächert. Zur Pornografie lässt sich die Aktfotografie anhand der Definition jener abgrenzen: Aktfotografien beabsichtigen hingegen nicht primär eine sexuelle Erregung und sind neben einem ästhetischen und handwerklichen Anspruch auch durch menschliche Achtung gekennzeichnet.

Andererseits schützt das deutsche Grundgesetz explizit die Kunst: Die Kunst ist frei ; die Freiheit der Kunst ist in Art. Der Jugendschutz ist daher ein Problemfeld Sexualität darstellender Fotografie.

Das Verbot Indizierung für Jugendliche unter 18 Jahren ist in Deutschland und anderen demokratischen Staaten nur im Rahmen einer Nachzensur möglich und kommt bei Aktfotografien kaum vor — häufiger müssen jedoch zum Beispiel in der Werbung oder in Zeitschriften verwendete Aktfotografien oder Akt-Darstellungen in anderen, weniger liberalen Ländern im Rahmen einer Vorzensur entfernt oder modifiziert werden.

Das Rechtsverhältnis zwischen Fotograf und abgebildeter Person ist durch das Recht am eigenen Bild geregelt. Für eine weitere Nutzung des Bildes von Seiten des Fotografen ist die vertragliche Abtretung der Bildrechte notwendig.

Im kommerziellen Bereich erfüllt ein Model Release diese Funktion. Finden Aufnahmen im öffentlichen Raum statt, können gesonderte Rechte wirksam werden. Die Bestimmung des ästhetischen Wertes einer Aktfotografie und die Abgrenzung der Aktfotografie von der erotischen Fotografie ist intersubjektiv nur schwer zu leisten, darüber hinaus gibt es Überschneidungen mit der Pornografie — im Gegensatz zur Pornografie verfolgt die Aktfotografie jedoch nicht das Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen.

Die Unterscheidung versucht der veränderten Sexualmoral in der westlichen Welt Rechnung zu tragen, die sich als Konsequenz aus der sogenannten sexuellen Revolution ergaben. Erotografisch ist dagegen Material, das die Sexualität ohne Degradierung und auf Basis der Gleichwertigkeit der Beteiligten darstellt und grundsätzlich prosoziale Handlungen unterstützen kann.

Künstlerische Erotografie ist frivol, aber nicht obszön oder vulgär, kann auch sexuelle Phantasien darstellen und nicht nur den sexuellen Alltag. Wenn die Welt der Erotografie aber eine utopische ist, dann zeigt sie die Möglichkeiten, die jenseits unseres täglichen sexuellen Erlebens liegen.

Erotografie ist im Regelfall — aber nicht immer — auf sexuelle Aufreizung gerichtet und zeigt körperliche Intimität ; sie zielt aber auf mehr als nur die sexuelle Stimulation des Betrachters ab.

Zur Erotografie zählen folglich künstlerische Darstellungen z. Doch was degradierend ist, ist natürlich immer von den Normen und Werten einer Gesellschaft abhängig und kann nicht grundlegend bestimmt werden. Persönlichkeitsbezogene und situative Faktoren entscheiden, ob Pornografie und Erotografie ein gewalttätiges Verhalten fördern und eine Dosiserhöhung erfordern oder ob der Erregungszustand des Individuums zur Sublimation des Triebpotentials führt.

Dies soll zunächst vor allem mit den unterschiedlichsten subjektiven Auffassungen zusammen hängen. Worin einige noch den provozierenden, freizügigen Akt sehen, ist für manche schon die Grenze zur Pornografie überschritten und der künstlerische Wert des Bildes mehr als fraglich. Was der eine vorbehaltlos akzeptiert, kann für den anderen bereits unter der moralischen Gürtellinie angesiedelt und somit pornografisch besetzt sein.

Die Rechtsprechung definiert wiederum Pornografie " Abgesehen davon sind die Gestaltungsgrenzen aber weit gesteckt und die künstlerische Freiheit sogar durch das Grundgesetz geschützt. Desnudo II La Paloma , Genre der Fotografie Nacktheit.

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Die Entwicklung lässt sich weiter verfolgen über die griechische Plastik, mit Einschränkungen auch durch die Kunst des Mittelalters bis in die europäische Kunst der Neuzeit.

Die extrem langen Belichtungszeiten in den ersten Jahren der Fotografie, in der Regel zwischen 10 und 30 Minuten, machten Fotografien von Menschen zu einem schwierigen, wenn nicht gar unmöglichen Unterfangen.

Erst die Entwicklung lichtempfindlicherer Platten und verbesserter Objektive ermöglichte Porträtaufnahmen allgemein und Akte im Besonderen. Die ersten Daguerreotypien mit erotischen Darstellungen dürften etwa um bei Pariser Händlern aufgetaucht sein. Sie waren Unikate und wurden häufig entsprechend dem Zeitgeschmack handkoloriert. Gerade für Maler fertigten in dieser Zeit Fotografen sogenannte Akademien an. Diese dienten den Malern zur Studie des menschlichen Körpers, wie die zuvor üblichen Stiche.

So war auf künstlerischer Seite der Handel mit Aktfotografien, die als Mal- oder Zeichenvorlagen dienten, auf wissenschaftlicher Seite als medizinisches oder ethnologisches Studienmaterial. Unter diesem Vorwand entwickelte sich dann auch die erotische Fotografie in den er Jahren immer mehr. Unter diesem Aspekt fanden Fotografen rasch einen Weg, diese Akademien pikanter zu gestalten und so im Rahmen der zulässigen Verwendung auch den an erotischen Aufnahmen Interessierten bedienen zu können.

Diese gilt immer noch in der Abgrenzung der Aktfotografie zur erotischen Fotografie. Die Modelle waren nicht völlig nackt, was suggerieren sollte, dass sie sich im letzten Stadium der Entkleidung befinden.

Diese Aufnahmen entstanden häufig in Bordellen und waren auch eine Art Angebotsübersicht für diese Häuser. Hier arbeiteten die Fotografen anonym. Paris entwickelte sich zur Hauptproduktionsstätte für solche Aufnahmen. Der Vertrieb war nach den bereits genannten Aspekten illegal, doch wurde er von der Obrigkeit auch mit Hinblick auf den aufkommenden Tourismus geduldet.

Konnten doch die Besucher in den einschlägigen Etablissements die Abbildungen in natura bestaunen. So sollte es auch dem Paris-Besucher möglich sein, eine Erinnerung in Form einer Postkarte mit den entsprechenden Motiven mit nach Hause zu nehmen. Je nach Grad der Freizügigkeit signierten die Fotografen diese Aufnahmen mit ihrem bürgerlichen Namen.

Diese Bereiche haben mit der Aktfotografie wenig zu tun, da aber bedingt durch die hohen Produktionszahlen der so genannten Postkartenindustrie — eine Unmenge anonymer Fotografien entstanden, wird dieser Bereich landläufig mit den Strömungen in der Aktfotografie gleichgesetzt. Die künstlerische Aktfotografie in den Jahren bis setzten die Trends aus den fünfziger Jahren des Sie sind alle vom künstlerischen Metier zur Fotografie gekommen.

Gaudenzio Marconi gehörte zu den Künstler-Fotografen, die gezielt Akte aufnahmen, die Malern und Bildhauern geläufige Posen darstellten. Bei Marconi waren diese formatfüllend. Daneben führte er auch Akte aus in Form von Personen, welche Allegorien darstellten.

In den er Jahren erschlossen reformistische, freiheitliche Bewegungen in Deutschland , die sich schon vor dem Ersten Weltkrieg bemerkbar gemacht hatten, auch der Aktfotografie neue Themenfelder. Neue Motive fanden Fotografen wie Gerhard Riebicke in der Freikörperkultur , die ebenso wie der Schönheits- und Ausdruckstanz mit einem neuen Körpergefühl und einem anderen Umgang mit Nacktheit experimentierte. Der gesellschaftliche Dissens zu Fragen von Sitte und Moral war damit aber nicht aufgelöst.

Entsprechend zwiespältig war die Rolle der Aktfotografie im Nationalsozialismus. Neben diesen drei Grundformen hat sich die Aktfotografie in zahlreiche Sub-Genres oder Sujets mit verschiedenen, teilweise spezifischen, Techniken aufgefächert. Zur Pornografie lässt sich die Aktfotografie anhand der Definition jener abgrenzen: Aktfotografien beabsichtigen hingegen nicht primär eine sexuelle Erregung und sind neben einem ästhetischen und handwerklichen Anspruch auch durch menschliche Achtung gekennzeichnet.

Andererseits schützt das deutsche Grundgesetz explizit die Kunst: Die Kunst ist frei ; die Freiheit der Kunst ist in Art. Jahrhundert zeigten die Menschen daran Interesse.

Nacktbilder sind heute keine Seltenheit mehr, doch eine einfache Darstellung eines nackten Körpers kann nicht als erotische Fotografie bezeichnet werden. Erotik ist ein Ausdruck von Stil und Sinnlichkeit, nicht nur die Geschlechtsorgane können sexuell stimulierend dargestellt werden, auch eine Aufnahme eines Arms, einer Silhouette oder eines gepflegten Fusses kann anregend wirken. Die erotische Fotografie wurde im Jahrhundert publik, zum gleichen Zeitpunkt als die Entwicklung der Fotogeräte fortschrittlicher wurde.

Während in frühen Zeiten teilweise Belichtungszeiten von über 30 Minuten für eine einzige Aufnahme erforderlich waren, wurden mit der Entwicklung neuer Fotoplatten auch wesentlich bessere Arbeitsbedingungen zum Standard.

Doch schon weit bevor die erste, erotische Fotografie entstand, begeisterten sich die Menschen für die Darstellung der Nacktheit. Schon im Mittelalter wurden Büsten gefertigt oder Zeichnungen erstellt, bei denen der nackte, menschliche Körper eine zentrale Rolle spielte. Zu den bekanntesten und zugleich erfolgreichsten, ersten Aktfotografen gehörten unter anderem Eugene Delacroix und Philippe Derussy.

Als erotische Fotografie kann nicht einfach nur die Darstellung eines nackten Körpers bezeichnet werden, denn das wäre viel zu einfach. Erotik wird von vielen Faktoren bestimmt. Der Fotograf wirkt hier nicht als Ablichter des Modells, sondern als Künstler. Seine Aufgabe ist es mit der richtigen Kulisse, einer ansprechenden Pose und der Einwirkung von Lichteffekten für eine möglichst hochwertige, künstlerische, erotische Fotografie zu sorgen.

Das Modell muss bei dieser Art der Kunst nicht vollständig nackt sein, auch Teile des Körpers können beim Betrachter ein erotisches Gefühl hervorrufen, insbesondere wenn die Nacktheit nur eine unterpräsente Rolle im Bild spielt. Bei der Erstellung von erotischen Fotografien und Aktbildern wird in verschiedene Unterarten unterteilt:. Eine High Key Aufnahme wird in der erotischen Fotografie sehr gern verwendet.

Der Fotograf arbeitet mit einem besonders hellen Licht und sorgt so dafür, dass auf dem späteren Bild nur weiche Konturzeichnungen vorhanden sind. Die High Key Methode gibt dem Bild insgesamt einen weichen, schmeichelnden Ausdruck und ist ideal dafür geeignet, um persönliche Schwachstellen am Körper zu umspielen oder ausser Fokus zu bringen.

Bei dieser Technik herrschen starke Konturen vor, das Bild wird nur sehr schwach belichtet, mitunter wirkt die Aufnahme schwarz-weiss, was an der Kontraststärke liegt. Auch in der Modefotografie wird diese Technik sehr häufig benutzt, sie minimiert Hautunreinheiten und Makel und sorgt stattdessen für ein ansprechendes, erotisches Bild. Der Männerakt und der Mädchenakt sind die beiden klassischsten Formen der erotischen Fotografie. Im Zentrum des Bildes steht der nackte Körper des Modells, der mit fotografischer Finesse in besonders erotische Position gebracht wird.

Bei Ganzkörperakten ist keine detaillierte Darstellung der Geschlechtsorgane angestrebt, sondern eine möglichst erotisch und künstlerisch anmutende Präsentation des gesamten Körpers. Besonders Tattoos können dadurch auch schön hervorgehoben werden. Die erotische Fotografie beschäftigt sich allerdings nicht nur mit einzelnen Personen, auch Bilder von Paaren finden sehr häufig Anklang bei Betrachtern.

Nacktfotos lassen sich im Internet haufenweise finden, die erotische Fotografie hingegen ist seltener anzutreffen. Doch wo unterscheiden sich beide Darstellungsarten eigentlich? Das Nacktfoto ist nichts weiter als eine Momentaufnahme, die oftmals spontan entsteht und den Ist-Zustand darstellt. Belichtung, Hintergrund und Positionierung des Modells spielen eine untergeordnete Rolle. Der Fokus beim Nacktfoto liegt meist auf den sekundären und primären Geschlechtsmerkmalen.

Erotische Fotografie hingegen bezeichnet das Bild als ganzes. Hier harmonieren Hintergrund und Modell miteinander, der Stil des Bildes ist nicht pornografisch und die Nacktheit des Modells steht nicht im Vordergrund. Auch ein teilentkleidetes Modell oder nur eine Teilaufnahme kann als erotische Fotografie dargestellt werden, wenn der Fotograf diese Botschaft übermitteln möchte. Ein Nacktbild hat in der Regel keine Aussagekraft, es ist nur eine schlichte Ablichtung eines Körpers.

Eine erotische Fotografie soll dem Betrachter etwas mitteilen, das Bild soll mit den Zuschauern sprechen, sie zu Interpretationen anregen. Wenn Sie selbst erotische Fotografien anfertigen möchten, ist kein eigenes Studio hierfür notwendig. Auch benötigen Sie kein professionelles Modell, denn das Bild wird grundsätzlich nur so gut wie der Fotograf es zulässt.

Die wichtigste Ausstattung besteht in einer Spiegelreflexkamera, denn nur damit lässt sich der künstlerische Aspekt in ein Foto zaubern.

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Der Fotograf arbeitet mit einem besonders hellen Licht und sorgt so dafür, dass auf dem späteren Bild nur weiche Konturzeichnungen vorhanden sind. Die High Key Methode gibt dem Bild insgesamt einen weichen, schmeichelnden Ausdruck und ist ideal dafür geeignet, um persönliche Schwachstellen am Körper zu umspielen oder ausser Fokus zu bringen. Bei dieser Technik herrschen starke Konturen vor, das Bild wird nur sehr schwach belichtet, mitunter wirkt die Aufnahme schwarz-weiss, was an der Kontraststärke liegt.

Auch in der Modefotografie wird diese Technik sehr häufig benutzt, sie minimiert Hautunreinheiten und Makel und sorgt stattdessen für ein ansprechendes, erotisches Bild. Der Männerakt und der Mädchenakt sind die beiden klassischsten Formen der erotischen Fotografie. Im Zentrum des Bildes steht der nackte Körper des Modells, der mit fotografischer Finesse in besonders erotische Position gebracht wird.

Bei Ganzkörperakten ist keine detaillierte Darstellung der Geschlechtsorgane angestrebt, sondern eine möglichst erotisch und künstlerisch anmutende Präsentation des gesamten Körpers.

Besonders Tattoos können dadurch auch schön hervorgehoben werden. Die erotische Fotografie beschäftigt sich allerdings nicht nur mit einzelnen Personen, auch Bilder von Paaren finden sehr häufig Anklang bei Betrachtern. Nacktfotos lassen sich im Internet haufenweise finden, die erotische Fotografie hingegen ist seltener anzutreffen. Doch wo unterscheiden sich beide Darstellungsarten eigentlich? Das Nacktfoto ist nichts weiter als eine Momentaufnahme, die oftmals spontan entsteht und den Ist-Zustand darstellt.

Belichtung, Hintergrund und Positionierung des Modells spielen eine untergeordnete Rolle. Der Fokus beim Nacktfoto liegt meist auf den sekundären und primären Geschlechtsmerkmalen. Erotische Fotografie hingegen bezeichnet das Bild als ganzes. Hier harmonieren Hintergrund und Modell miteinander, der Stil des Bildes ist nicht pornografisch und die Nacktheit des Modells steht nicht im Vordergrund.

Auch ein teilentkleidetes Modell oder nur eine Teilaufnahme kann als erotische Fotografie dargestellt werden, wenn der Fotograf diese Botschaft übermitteln möchte. Ein Nacktbild hat in der Regel keine Aussagekraft, es ist nur eine schlichte Ablichtung eines Körpers. Eine erotische Fotografie soll dem Betrachter etwas mitteilen, das Bild soll mit den Zuschauern sprechen, sie zu Interpretationen anregen. Wenn Sie selbst erotische Fotografien anfertigen möchten, ist kein eigenes Studio hierfür notwendig.

Auch benötigen Sie kein professionelles Modell, denn das Bild wird grundsätzlich nur so gut wie der Fotograf es zulässt. Die wichtigste Ausstattung besteht in einer Spiegelreflexkamera, denn nur damit lässt sich der künstlerische Aspekt in ein Foto zaubern. Die Spiegelreflexkamera ist ideal für die Gestaltung eines Bildes geeignet, wenn mit der Belichtung gespielt wird und ein interessantes Schattenspiel gezaubert wird.

Darüber hinaus lässt sich die Spiegelreflexkamera dank verschiedener Filter erweitern, so dass auch das Farbschemata verändert und bearbeitet werden kann.

Erotische Fotografie ist längst nicht mehr nur ausgebildeten Fotografen vorbehalten, auch Laien haben grossen Spass daran, erotische Darstellungen zu kreieren. Es ist einfacher als gedacht, mit nur fünf Tipps ist es möglich, eine erotische Fotografie zu gestalten, die als angenehm zu betrachten gilt. Die erotische Fotografie besteht nicht nur aus einem nackten Modell, sondern auch aus dem Rest des Bildes.

Die Wahl des richtigen Ortes ist daher massgeblich entscheidend für das spätere Bild. Eine spontane Erstellung von erotischen Bildern im Wohnzimmer ist meist unmöglich, die Hintergrundszenerie ist für ein solches Bild nicht geeignet. Die Natur bietet hingegen vielfältige und abwechslungsreiche Locations, die auch Hobbyfotografen zur Verfügung stehen.

Hierbei müssen es keine aussergewöhnlichen Details, wie die Pyramiden von Gizeh beim Ägyptenurlaub sein. Ein einfacher, knochiger Baum kann bereits die ideale Locations ein, wenn der Fotograf das Naturdetail mit dem Modell verbindet und so ein erotisches Gesamtbild schafft. Besonders bei Fotos, die im Aussenbereich erstellt werden, spielt der Lichteinfall durch Sonnenstrahlen eine grosse Rolle.

Ein versehentlich überbelichtetes Bild ist ebenso unbrauchbar, wie eine Aufnahme mit Unterbelichtung. Die Spiegelreflexkamera sorgt dafür, dass Fotografen auch mit schweren Lichtverhältnissen arbeiten können.

Mit Aufblender und Abheller lassen sich Lichtsituationen aus der Natur umgehen oder abmildern, so dass kein negativer Einfluss auf das Bild entsteht. Fälschlicherweise regiert noch immer die Annahme, dass erotische Fotografie zwingend die Darstellung eines nackten Modells impliziert. Das ist jedoch nicht richtig, denn insbesondere durch Dessous oder besondere Accessoires wird aus einem einfachen Foto eine erotische Fotografie.

Paris entwickelte sich zur Hauptproduktionsstätte für solche Aufnahmen. Der Vertrieb war nach den bereits genannten Aspekten illegal, doch wurde er von der Obrigkeit auch mit Hinblick auf den aufkommenden Tourismus geduldet.

Konnten doch die Besucher in den einschlägigen Etablissements die Abbildungen in natura bestaunen. So sollte es auch dem Paris-Besucher möglich sein, eine Erinnerung in Form einer Postkarte mit den entsprechenden Motiven mit nach Hause zu nehmen. Je nach Grad der Freizügigkeit signierten die Fotografen diese Aufnahmen mit ihrem bürgerlichen Namen. Diese Bereiche haben mit der Aktfotografie wenig zu tun, da aber bedingt durch die hohen Produktionszahlen der so genannten Postkartenindustrie — eine Unmenge anonymer Fotografien entstanden, wird dieser Bereich landläufig mit den Strömungen in der Aktfotografie gleichgesetzt.

Die künstlerische Aktfotografie in den Jahren bis setzten die Trends aus den fünfziger Jahren des Sie sind alle vom künstlerischen Metier zur Fotografie gekommen. Gaudenzio Marconi gehörte zu den Künstler-Fotografen, die gezielt Akte aufnahmen, die Malern und Bildhauern geläufige Posen darstellten.

Bei Marconi waren diese formatfüllend. Daneben führte er auch Akte aus in Form von Personen, welche Allegorien darstellten. In den er Jahren erschlossen reformistische, freiheitliche Bewegungen in Deutschland , die sich schon vor dem Ersten Weltkrieg bemerkbar gemacht hatten, auch der Aktfotografie neue Themenfelder. Neue Motive fanden Fotografen wie Gerhard Riebicke in der Freikörperkultur , die ebenso wie der Schönheits- und Ausdruckstanz mit einem neuen Körpergefühl und einem anderen Umgang mit Nacktheit experimentierte.

Der gesellschaftliche Dissens zu Fragen von Sitte und Moral war damit aber nicht aufgelöst. Entsprechend zwiespältig war die Rolle der Aktfotografie im Nationalsozialismus. Neben diesen drei Grundformen hat sich die Aktfotografie in zahlreiche Sub-Genres oder Sujets mit verschiedenen, teilweise spezifischen, Techniken aufgefächert.

Zur Pornografie lässt sich die Aktfotografie anhand der Definition jener abgrenzen: Aktfotografien beabsichtigen hingegen nicht primär eine sexuelle Erregung und sind neben einem ästhetischen und handwerklichen Anspruch auch durch menschliche Achtung gekennzeichnet. Andererseits schützt das deutsche Grundgesetz explizit die Kunst: Die Kunst ist frei ; die Freiheit der Kunst ist in Art. Der Jugendschutz ist daher ein Problemfeld Sexualität darstellender Fotografie. Das Verbot Indizierung für Jugendliche unter 18 Jahren ist in Deutschland und anderen demokratischen Staaten nur im Rahmen einer Nachzensur möglich und kommt bei Aktfotografien kaum vor — häufiger müssen jedoch zum Beispiel in der Werbung oder in Zeitschriften verwendete Aktfotografien oder Akt-Darstellungen in anderen, weniger liberalen Ländern im Rahmen einer Vorzensur entfernt oder modifiziert werden.

Das Rechtsverhältnis zwischen Fotograf und abgebildeter Person ist durch das Recht am eigenen Bild geregelt. Für eine weitere Nutzung des Bildes von Seiten des Fotografen ist die vertragliche Abtretung der Bildrechte notwendig.

Im kommerziellen Bereich erfüllt ein Model Release diese Funktion. Finden Aufnahmen im öffentlichen Raum statt, können gesonderte Rechte wirksam werden. Die Bestimmung des ästhetischen Wertes einer Aktfotografie und die Abgrenzung der Aktfotografie von der erotischen Fotografie ist intersubjektiv nur schwer zu leisten, darüber hinaus gibt es Überschneidungen mit der Pornografie — im Gegensatz zur Pornografie verfolgt die Aktfotografie jedoch nicht das Ziel, den Betrachter sexuell zu erregen.

Die Unterscheidung versucht der veränderten Sexualmoral in der westlichen Welt Rechnung zu tragen, die sich als Konsequenz aus der sogenannten sexuellen Revolution ergaben.

Erotografisch ist dagegen Material, das die Sexualität ohne Degradierung und auf Basis der Gleichwertigkeit der Beteiligten darstellt und grundsätzlich prosoziale Handlungen unterstützen kann. Künstlerische Erotografie ist frivol, aber nicht obszön oder vulgär, kann auch sexuelle Phantasien darstellen und nicht nur den sexuellen Alltag.

Wenn die Welt der Erotografie aber eine utopische ist, dann zeigt sie die Möglichkeiten, die jenseits unseres täglichen sexuellen Erlebens liegen. Erotografie ist im Regelfall — aber nicht immer — auf sexuelle Aufreizung gerichtet und zeigt körperliche Intimität ; sie zielt aber auf mehr als nur die sexuelle Stimulation des Betrachters ab.

Zur Erotografie zählen folglich künstlerische Darstellungen z. Doch was degradierend ist, ist natürlich immer von den Normen und Werten einer Gesellschaft abhängig und kann nicht grundlegend bestimmt werden.




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Doch wo unterscheiden sich beide Darstellungsarten eigentlich? Das Nacktfoto ist nichts weiter als eine Momentaufnahme, die oftmals spontan entsteht und den Ist-Zustand darstellt. Belichtung, Hintergrund und Positionierung des Modells spielen eine untergeordnete Rolle. Der Fokus beim Nacktfoto liegt meist auf den sekundären und primären Geschlechtsmerkmalen.

Erotische Fotografie hingegen bezeichnet das Bild als ganzes. Hier harmonieren Hintergrund und Modell miteinander, der Stil des Bildes ist nicht pornografisch und die Nacktheit des Modells steht nicht im Vordergrund. Auch ein teilentkleidetes Modell oder nur eine Teilaufnahme kann als erotische Fotografie dargestellt werden, wenn der Fotograf diese Botschaft übermitteln möchte. Ein Nacktbild hat in der Regel keine Aussagekraft, es ist nur eine schlichte Ablichtung eines Körpers.

Eine erotische Fotografie soll dem Betrachter etwas mitteilen, das Bild soll mit den Zuschauern sprechen, sie zu Interpretationen anregen. Wenn Sie selbst erotische Fotografien anfertigen möchten, ist kein eigenes Studio hierfür notwendig.

Auch benötigen Sie kein professionelles Modell, denn das Bild wird grundsätzlich nur so gut wie der Fotograf es zulässt. Die wichtigste Ausstattung besteht in einer Spiegelreflexkamera, denn nur damit lässt sich der künstlerische Aspekt in ein Foto zaubern.

Die Spiegelreflexkamera ist ideal für die Gestaltung eines Bildes geeignet, wenn mit der Belichtung gespielt wird und ein interessantes Schattenspiel gezaubert wird. Darüber hinaus lässt sich die Spiegelreflexkamera dank verschiedener Filter erweitern, so dass auch das Farbschemata verändert und bearbeitet werden kann.

Erotische Fotografie ist längst nicht mehr nur ausgebildeten Fotografen vorbehalten, auch Laien haben grossen Spass daran, erotische Darstellungen zu kreieren. Es ist einfacher als gedacht, mit nur fünf Tipps ist es möglich, eine erotische Fotografie zu gestalten, die als angenehm zu betrachten gilt. Die erotische Fotografie besteht nicht nur aus einem nackten Modell, sondern auch aus dem Rest des Bildes.

Die Wahl des richtigen Ortes ist daher massgeblich entscheidend für das spätere Bild. Eine spontane Erstellung von erotischen Bildern im Wohnzimmer ist meist unmöglich, die Hintergrundszenerie ist für ein solches Bild nicht geeignet.

Die Natur bietet hingegen vielfältige und abwechslungsreiche Locations, die auch Hobbyfotografen zur Verfügung stehen. Hierbei müssen es keine aussergewöhnlichen Details, wie die Pyramiden von Gizeh beim Ägyptenurlaub sein. Ein einfacher, knochiger Baum kann bereits die ideale Locations ein, wenn der Fotograf das Naturdetail mit dem Modell verbindet und so ein erotisches Gesamtbild schafft. Besonders bei Fotos, die im Aussenbereich erstellt werden, spielt der Lichteinfall durch Sonnenstrahlen eine grosse Rolle.

Ein versehentlich überbelichtetes Bild ist ebenso unbrauchbar, wie eine Aufnahme mit Unterbelichtung. Die Spiegelreflexkamera sorgt dafür, dass Fotografen auch mit schweren Lichtverhältnissen arbeiten können. Mit Aufblender und Abheller lassen sich Lichtsituationen aus der Natur umgehen oder abmildern, so dass kein negativer Einfluss auf das Bild entsteht.

Fälschlicherweise regiert noch immer die Annahme, dass erotische Fotografie zwingend die Darstellung eines nackten Modells impliziert. Das ist jedoch nicht richtig, denn insbesondere durch Dessous oder besondere Accessoires wird aus einem einfachen Foto eine erotische Fotografie. Nervöse Modells neigen dazu mit den Händen zu spielen und dadurch unsicher zu wirken. Hält das Modell jedoch beispielsweise einen Regenschirm in der Hand, lassen sich dadurch ganz neue Posen kreieren und die dargestellte Person wirkt sicherer.

Bei der erotischen Fotografie muss das Modell nicht mit der Kamera flirten und spielerisch in die Kamera lächeln. Viel eher sollte das Modell völlig unbeteiligt in der Szenerie auftauchen und so den Fokus des Betrachters auf sich ziehen. Hierfür eignet sich der Einsatz von Vordergründen sehr gut. Auch mit Requisiten, wie z. Besonders bei Anfängershootings spielt Nervosität oft eine grosse Rolle.

Das Modell fühlt sich möglicherweise unwohl, ist unsicher hinsichtlich der eigenen Wirkung und der Fotograf wird ungeduldig, wenn nicht gleich das passende Bild im Kasten ist. Wichtig ist jedoch eine positive Fürsprache für das Modell, es sollte gelobt werden, damit das Selbstvertrauen gesteigert und die Kamerapräsenz vergessen wird.

Ein motiviertes, selbstbewusstes Modell bewegts ich vor der Kamera ganz anders als ein Modell, was unter Selbstzweifeln leidet. Bei der Bildreportage geht es in erster Linie darum, mit etwas Neuartigem einen Schock auszulösen. Es soll dafür gesorgt werden, dass die Ursachen des Leidens beseitigt und den Opfern rasche Hilfe zuteil wird.

In den zwanziger Jahren war die moderne Industriegesellschaft von der bürgerlichen Welt geprägt. Dass der Sex-Appeal nackter Haut zu den unwiderstehlichsten Kaufanreizen gehört, war seit jeher bekannt. Die Kamera wusste ihn am verführerischsten wiederzugeben. Die Wirtschaft hat festgestellt, dass es der Kunde spürbar honoriert, wenn zwischen Nacktheit und beworbener Ware ein wirklicher Bezug besteht, wie etwa Wäsche- und Bademoden, Körperpflege usw.

Er versteht es, jedes gewünschte Motiv in ästhetischer Vollkommenheit zu verwirklichen. Trotzdem besteht kein Zweifel, dass die Absicht, die dahintersteckt, eine altvertraute ist, nämlich Vorlagen für erotische Männerphantasien zu liefern.

Ihr tragischer Tod in jungen Jahren machte sie unvergessen. Es entstand ein ganz neues Genre kommerzieller Aktfotografie — die Playmate-Aufnahme. Pompeo Posar hat von bis für den Playboy fotografiert.

Seine Fotos zierten 47 Ausgaben des Playboy-Magazins [26]. Entscheidend für die Entwicklung der Playmate-Aufnahmen sind die kleinen Freiheiten, die man Posar von Jahr zu Jahr erlaubte, um die Reaktion der Öffentlichkeit auf die freudige Schamlosigkeit siehe Abbildung 14 zu testen. Auch die Play-Mates nahmen sich Freiheiten, wurden zunehmend provokativ und offen erotisch, also pornografisch. Das eine soll unterhaltsam, das andere schmutzig und verwerflich sein.

Pornografie soll unmittelbar Lust erwecken und ist Ersatz für wirkliche Erfahrung sexueller Bedürfnisse. Mit der liberalen Denktradition seit Ende des vorherigen Jahrhunderts, findet man beides für harmlos. Man beruft sich dabei auf die Einsicht der Psychologie: Erotik und Pornografie hat eine gemeinsame Wurzel in der menschlichen Sexualität und stellt nur Pole eines kontinuierlichen Spektrums lustbetonter Ausdrucksformen dar, die per se gleichberechtigt sind.

Die Foto-Pornografie ist seit fast zwei Jahrzehnten legal, trotzdem unterscheidet man sie noch von der Fotoerotik. Einige dieser Fotos zeigen eindeutig sexuelle Handlungen siehe Abbildung 15 , die in ihrer Darstellung aber überhöht und verkitscht werden. Aus der Idee, das Publikum am Kunstprozess teilnehmen zu lassen, ergaben sich dann die Happenings, Malaktionen, die sich zu einer Prozesskunst entwickelte.

Es entstand einerseits die Mixed-Media-Events, die eher unbeschwerte, spielerische und anderseits der Body- und der Performance-Art, die mehr existentielle, ritualhafte Kunst. Mit dem Aktporträt verzichtet man auf inszenatorischen Glamour. Die Modelle wurden ohne Rücksicht auf modischen Normen der Fotogenität ausgewählt. Man versuchte Nacktheit als völlig unspektakulären Teil von jedermanns Alltag und ohne dekorative Elemente [30] darzustellen.

Sie ist vor allem für ihre Fotos von Musikern bekannt. Es können mittlerweile interessante Vergleiche der Ansichten des weiblichen und männlichen Aktes gemacht werden. Die Fotografen neigen mehr zur geschönten, erotisierenden Inszenierung und die Fotografinnen mehr zur unschönen, authentischen, wobei diese Tendenz wohl mit den Forderungen der Frauenbewegung zu tun hat.

Nach dem Aktporträt haben die Fotokünstler der Gegenwart neue Ansichten der Nacktheit entwickelt wie z.

Ihre Motive sind Nacktheit im öffentlichen Erscheinungsbild, in denen alltägliche Szenen den Blick auf die tiefere Absurdität heutiger Sozialrituale freigeben. Es werden ausgefallene Perspektiven siehe Abbildung 18 oder unübliche Aufnahmeverfahren bevorzugt, um Vertrautes fremdartig erscheinen zu lassen und so in der Tradition des Neuen Sehens der 20er Jahre aktive Wahrnehmung zu provozieren.

Der Zauber, der von einem Foto ausgeht, ist, dass wir uns sicher sein können, was wir im Bild sehen, ist tatsächlich einmal da gewesen, als es vom Fotografen gemacht wurde. Die Fotografie dokumentiert also eine historische Realität. Beim Betrachten eines Bildes sind wir nicht nur mit der Vergänglichkeit der abgebildeten Szene konfrontiert, sondern auch der Verewigung eines Moments, eines Menschen oder eines Blicks.

Dieser Gesichtspunkt wurde von Köhler erläutert [33]. Köhler [34] bezeichnete die Kamera als vorrangiges Instrument der Bildproduktion im technischen Zeitalter. Zugleich war sie ein Wunder an Vielseitigkeit, die zu fast allen nur denkbaren Bildleistungen fähig war. Der ungeheure Erfolg der Fotografie während der bislang Jahren seit ihrer Erfindung erklärt sich dadurch, dass ihre Benutzer keinerlei Neigung verspürten, sie auf den privilegierten Status eines Kunstmediums festzulegen.

Sie zogen es vor sie als universellen Lieferanten für jedweden Bildkonsum zu kultivieren. Die Wahl der ästhetischen Mittel bei Aktfotos wird vor allem davon bestimmt, für welchen späteren Gebrauch und welche späteren Benutzer sie gedacht waren. Es ist am sinnvollsten auf einer Typologie der Benutzer bzw. Es lassen sich hauptsächlich folgende Typen der Aktfotos unterscheiden: Ausstellungen und Kataloge unternehmen den Versuch am Beispiel des Aktfotos ein Panorama der Ansichten von Körper im jüngsten Stadium unserer Kultur, dem technischen Zeitalter zu entwerfen.

Man versucht aufzudecken, welche Bedingungen und Grenzen die Körperfantasien von der bürgerlichen Sexualmoral unterworfen sind, und vor Augen zu führen, welche Veränderungen unsere kollektiven Körpermythen in den letzten Jahren erfahren haben.

Die Bildauswahl beschränkt sich auf Aufnahmen, die am besten geeignet sind, Auskunft über die Moralvorstellungen und das Körperempfinden ihrer jeweiligen Entstehungszeit zu geben. Wir leben in einer Zeit, in der die Macht des Bildes zunimmt. Beate Knappe [35] findet, dass gerade Frauen ein Lied davon singen können. Gerade sie sind tausendfach fixiert in Werbung, Medien, Film und Kunst: Zeitlich parallel entwickelte sich in Deutschland die erste deutsche Frauenbewegung.

Sie kämpften für die Frauenrechte und die Einführung des Frauenwahlrechts [37]. Es gibt immer noch Unterschiede zwischen dem gesellschaftlichen Stellenwert der Frauen als jenem der Männer, behauptet Daniela Hammer-Tugendhat.

Was hat die Frau im Kunstbereich zur Geschlechterdifferenz zu sagen? Der Quoten-Feminismus geht von der Vorstellung biologischer Gleichheit und sozialer Ungerechtigkeit aus. Das bedeutet für die Kunst, dass es einer Aufarbeitung vergessener Künstlerinnen und Eingliederung dieser Künstlerinnen in die Kunstgeschichte bedarf.

Die Gleichheitsvorstellung basiert auf der Illusion, dass alles in Ordnung sei, wenn Frauen nur in allen Institutionen vertreten wären. Dabei wurde nicht erkannt, dass die Strukturen der Gesellschaft und auch unser Denken von stereotypen Mustern von der Differenz der Geschlechter geprägt sind. Bis tief ins Jahrhundert hinein verweigerte man Frauen den Zugang zu den Kunstakademien.

Vom Aktstudium war schon gar nicht die Rede. Der Akt bildete jedoch das Zentrum der Historienmalerei, und befand sich in der Hierarchie der Künste an oberster Stelle.

Die Präsenz der Frau in der Kunst war für Jahrtausende unsichtbar; ihre Tätigkeit fand hinter geschlossener Riegel im Haus statt, im Kloster oder im Zusammenhang mit anderen anonymen und niedrigeren Kunst wie Weben, Miniatur oder Sticken statt. Die Frauen, die somit künstlerisch tätig sein wollten, mussten auf Gebiete wie die angewandte Kunst, insbesondere die Textilkunst abweichen, die für Männer weniger geeignet waren. Man muss bei der Einschätzung von Künstlerinnen genau den historischen Kontext untersuchen.

Die Produktionsbedingungen für Frauen waren und sind zum Teil immer noch andere als für Männer. Wegen der sozialen Situation haben weibliche Künstler Dinge und Zusammenhänge oft wirklich anders gesehen und dargestellt als ihre männlichen Kollegen.

Die Leistungen von Frauen werden immer noch anders interpretiert als jene der Männer. Das Problem liegt daran, dass noch viele Männer Schwierigkeiten haben, die künstlerische oder wissenschaftliche Arbeit von Frauen genauso zu bewerten wie diejenige der Männer.

Sie sind mehr beschäftigt mit den Frauen zu flirten, anstatt sie und ihre Arbeit überhaupt ernst zu nehmen. Wenn sie jedoch mit starken Frauen konfrontiert sind, bei denen diese eingeübten Reaktionsweisen nicht funktionieren, reagieren sie paranoisch mit Hass und Abwertung.

Oft ist diese Reaktion den Männern gar nicht bewusst. Das Problem ist auch, dass vielen Frauen diese Mechanismen nicht bewusst sind und die Aggression auf sich persönlich beziehen. Hier ist politisches Bewusstsein angesagt, damit ein gemeinsames gestärktes Selbstbewusstsein aufgebaut werden kann. Von Roten [39] schreibt dazu: Oft ist es schwer für einzelne Frauen, dieses als solche zu erkennen.

In der Kunst und in den visuellen Medien finden sich viele und sehr unterschiedliche Auseinandersetzungen zur Frage der Geschlechterdifferenz. Mit der Kunst besteht die Möglichkeit, Differenzen, Widersprüche, Ambivalenzen ins Bild zu bringen und so unser geprägtes Denken zu hinterfragen und zu brechen [40]. Schirmer [41] behauptet, dass Frauen von stereotypen Weiblichkeitsbildern geprägt sind und Männer von den Bildkonzepten der Männlichkeit ausgehen.

Das ist der erste Eindruck, den man hat, wenn man über die Geschlechter nachdenkt. Es macht den Anschein als ob Fotografinnen mit der Darstellung der weiblichen Gestalt anders als ihre männlichen Kollegen umgehen würden.

Es lässt sich aber nie mit Sicherheit genau sagen, ob ein Bild von einem Mann oder einer Frau gemacht wurde. In der Bildgeschichte, geht es vor allem darum von einer bewussten Reflexion der Situation, in der diese Fotos entstanden sind, zu erzählen. Sie ruft uns dazu auf, den historischen und psychologischen Kontext mit zu bedenken, auf den sich diese Fotografien von Frauen beziehen. Männer treten im öffentlichen Bildrepertoire als Handelnde auf, und Frauen werden als Betrachtete wahrgenommen.

Somit verwandelt sich die Frau unwillkürlich in das Objekt eines fremdbestimmten Blicks, weil sie immer vom Wissen um den Eindruck, den sie macht, begleitet ist. Da die Frau von einem männlichen Blick abhängig ist, besteht ihre Macht gerade darin, die Art, wie sie betrachtet wird, zu manipulieren.

Gleichzeitig entsteht eine unheimliche Selbstverdoppelung, weil sie ständig für den Mann ein Bild von sich inszeniert. Sie pendelt dauernd zwischen dem auf sie gerichteten Blick und der auf diesen Blick antwortenden Inszenierung.

Es entsteht eine Spaltung in der Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung. Seit den 80er Jahren betrachten feministische Künstlerinnen und Theoretikerinnen, das traditionelle Bildrepertoire von Fremddarstellungen kritisch.

Es geht weniger darum, zu behaupten, dass nur Frauen der verdinglichenden und aufspaltenden Blickökonomie unterworfen sind. Von Bedeutung ist vielmehr, dass die Lage derjenigen, die sich einem fremdbestimmten Blick fügen, in unserem Bildrepertoire vornehmlich weiblich kodiert wird.

Die Frau wird auf ihr Erscheinungsbild ausdrücklich erniedrigt. Wollen Frauen das an sie herangetragene Begehren des männlichen Betrachters befriedigen, können sie den männlichen Betrachter in seiner Macht nur bestätigen und schmeicheln.

Alle Bilder unserer Kultur prägen uns in unserem Selbstverständnis, in der Art, wie wir uns präsentieren und wie wir Bilder von Frauen lesen. Der Grad der Vereinnahmung der weiblichen Gestalt in einem Foto kann vom Betrachter durchaus individuell gesehen werden.

Wie weit man sich auf die vermeintliche Reduktion des weiblichen Körpers auf ein Objekt der Betrachtung einlässt, liegt ganz alleine beim Betrachter. Es geht hier eher darum den kritischen Blick zu schulen. Es ist der Betrachter, der sich in die Lage versetzt und entscheidet, was ein Bild bedeutet und wie es diese Bedeutung herstellt.

Bilder leben nicht nur von ambivalenter Wirkungskraft, sondern können auch in ein und demselben Betrachter durchaus widersprüchliche Assoziationen freisetzen. Hier nun einige Beispiele von FotografInnen, die sich bewusst mit dem Erscheinungsbild des weiblichen und männlichen Körpers auseinandergesetzt haben und das traditionale Bild versucht haben zu brechen und neu darzustellen:. Diane Nemerov ist in New York City geboren.

Mit 15 Jahren lernte sie ihren zukünftigen Ehemann Allan Arbus kennen. Ihr Ehemann unterrichtete sie in die Fotografie. Sie arbeitete mit ihrem Ehemann in der Modefotografie. Im Selbstporträt sind Fotografin und Modell identisch. So entsteht ein prägnanter Widerspruch. Man hat den Eindruck, dass die reale Gestalt der Fotografin in diesem Selbstporträt zum Fluchtpunkt ihrer Abbilder wird.

Mit ihrer Kamera wird der Blick auf ihr Gesicht verstellt, als wolle sie drauf hinweisen, dass der Blick das Zentrale an ihrer Kunst als Fotografin ist, und nicht die reale Frau hinter der Kamera.

Dies bedeutet, dass sich das Foto auf die Tatsache bezieht, dass sowohl auf die Frau, die es hergestellt hat, verweist, wie auch darauf, dass die Fotografin mit diesem Bild nicht nur ihre eigene Art des Sehens, sondern auch sich selbst als tatsächlich existierenden Körper dem Publikum vorstellt.

Die Fotografin ist hiermit im Selbstporträt sowohl das betrachtende Subjekt als auch das Objekt der Betrachtung. Annie Leibovitz ist geboren und lebt in New York. Edition Stemmle , S. Bekannt ist sein Werk, das eine nackte, liegende Frau in Verbindung mit einem Kaktus zeigt. Die Abbildung 8 ist ein Beispiel für die horizontal angelegte Körperlandschaft. Frauen sehen Frauen, München: Jura - Strafprozessrecht, Kriminologie, Strafvollzug.

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur. Amerikanistik - Kultur und Landeskunde. Philosophie - Philosophie des Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen! Fordern Sie ein neues Passwort per Email an. Inhaltsverzeichnis Maria Theresia Bitterli: Motivation Die Motivation und Idee, die mich mit einer solchen Untersuchungsgruppe beschäftigt, hat sich aus meinen persönlichen Erfahrungen gebildet.

Grundlagendefizit Der Beschluss, diese Frauen in ihrer Lebenswelt zu erfassen, wurde bekräftigt, als ich feststellte, dass es an spezifischer Literatur über Aktfotografinnen und Aktmodellen weitgehend fehlt. Wissenschaftstheoretischer Hintergrund und methodische Konsequenzen Unter Einbezug kritischer Perspektive und als Anhängerin eines wissenschaftlich-theoretischen Vorgehens, wähle ich den induktiven Weg.

Methodenwahl Um die Alltagswirklichkeit, die Welt des Handelns und den damit verknüpften Sinn der verschiedenen Frauen aus ihrer Perspektive und in ihrer Sprache zu erfassen, kann nur eine möglichst offene Forschungsmethode dienlich sein, die durch Subjektivität gekennzeichnet wird.

Bei meiner Arbeit richtet sich meine Aufmerksamkeit auf folgende Forschungsfragen: Aufbau Nach einem einleitenden geschichtlichen Überblick folgt der epistemologische Teil. Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 1: Anonym [6] Akademien Natur- und Bildhauer aller Stilrichtungen entdeckten bald, wie hilfreich die Lichtbilder sein konnten.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten Abbildung 2: