Erfahrung illi photo

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Le lunghe chiacchierate alla sera e al risveglio.. Colazione molto buona, croissant sempre caldi e appena sfornati! Spiaggia libera a dieci minuti di cammino. Struttura molto carina, personale cordiale e disponibile per qualsiasi esigenza;buona la colazione, sia con brioche dolci che panini salati. Struttura dotata di parcheggio e wifi situata in una piccola via molto tranquilla e silenziosa,comoda alla spiaggia circa m da quella attrezzata.

Nelle vicinanze anche spiaggia libera. Il proprietario cortese simpatico e disponibile ci ha fatto sentire a casa. Il posto molto tranquillo e con una bellissima vista dalla terrazza Floriana, Italien. Hotel posizione molto tranquilla,personale simpatico e disponibile Cristian, Italien. Hotel pulito e accogliente! Staff eccezionale, il signor Cesare ottimo padron di casa. Ti fa sentire in famiglia e fa di tutto per accogliere il cliente al meglio! Posizione favorevole in quanto molto vicino al mare.

Staff molto cordiale e simpatico Marco, Italien. Beliebteste Ausstattungen Parkplätze inbegriffen. Verfügbarkeit Wir bieten den gleichen Preis. Wann möchten Sie in der Unterkunft illi hotel übernachten? Leider ist es nicht möglich, Buchungen für einen längeren Zeitraum als 30 Nächte durchzuführen. Ihr Abreisedatum ist ungültig.

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Was ihn rettete, war eine junge Frau aus England. Hinter ihr bauten sich der Gefängnisdirektor und zwei Wachen auf. Illi flehte die Frau auf Englisch an: Er sei ein Schweizer Bürger, sie müsse umgehend seine Botschaft verständigen, er werde hier ohne Gerichtsbeschluss festgehalten. Doch die Frau ging nicht darauf ein.

Zu tun, was er von ihr verlange, sei ihr nicht gestattet. Sie dürfe nur die Situation der Gefangenen protokollieren. Jetzt überfiel ihn Panik. Sie sind Britin, und ich bin Schweizer, also machen Sie bitte, was ich Ihnen sage. Ich würde für Sie dasselbe tun. Eine Quelle im Aussenministerium in Bern bestätigt das: Zwei Wochen später, am In einem kleinen Büro in Bern Bümpliz, das nur per Fingerabdruckscan betreten werden kann, eine Etage über den Räumlichkeiten der Regionalen Arbeitsvermittlung, arbeiteten an einem grauen Nachmittag im Dezember junge Frauen und Männer daran, die Schweiz in ein Kalifat zu verwandeln.

Draussen vor der Tür ein Autofriedhof, von der Sonne verblichene Fassaden von alten Bürogebäuden, kleine Industriebuden, die schon bessere Zeiten gesehen haben, Büros, die Teilzeitarbeit vermitteln, und ein Puff. Bümpliz ist nicht gerade das, was man sich unter einem Kalifat vorstellt. Es war mein erstes Treffen mit Qaasim Illi. Im Eingangsbereich begrüsste mich eine junge Frau in einem schwarzen Kleid und mit Kopftuch. Sie stellte sich als Ferah Ulucay vor.

Ulucay ist die Generalsekretärin des Vereins. Sie stammt aus einer kurdischen Familie. Es hiess, sie habe einen Herzinfarkt erlitten, nachdem ihre Teenagertochter wegen eines Mannes Salafistin geworden sei.

Auf jeden Fall hatte ihr Vater ihr die Faust ins Gesicht geschlagen, nachdem sie ihm als Siebzehnjährige gebeichtet hatte, dass sie einen achtzehnjährigen Konvertiten nach islamischem Recht geheiratet hatte. Je mehr man die Bewegungsfreiheit der Muslime einengt, umso radikaler können sie werden und umso eher gehen sie zum Islamischen Staat.

Ferah Ulucay bat mich freundlich, mein Smartphone in einen kleinen Stahlkoffer zu legen, der auf der Innenseite mit einer seltsamen goldig schimmernden Folie ausgekleidet war. Sie schloss den Deckel und erklärte, dass der Koffer strahlungssicher sei, um zu verhindern, dass irgendwer mein Smartphone in ein Abhörgerät verwandle. Weiter unten standen die Arbeitslosen vor dem Eingang und warteten auf ihren Termin bei der Arbeitsvermittlung.

Ulucay legte ihren Daumen auf den Scanner. Der begann grün zu leuchten, und die Glasschiebetür öffnete sich. Qaasim Illi kam aus einem der vier Zimmer gesprungen, schüttelte mir freudig die Hand und sagte in grellem Schaffhauser Dialekt, dass es wunderbar sei, dass ich gekommen sei, und mir fiel nichts anderes ein, als zu sagen, dass auch ich es wunderbar finde, und wir lächelten uns an, und Ferah Ulucay brachte Tee und Kaffee.

Ich wusste nicht, wie das ist, also erklärte er es mir: Immer wieder müsse er Dinge über sich in der Zeitung lesen, die nirgendwo in Ermittlungsakten auftauchten, und deshalb sei klar, dass der Zentralrat erstens vom Schweizerischen Nachrichtendienst des Bunds abgehört werde, und zweitens gebe der Dienst diese Informationen dann an die Presse weiter: Während Illi redete, bestaunte ich seine imposante Bücherwand.

Zwei Sonntagszeitungen lagen auf dem Tisch. Es waren aktuelle Ausgaben im Nachgang zu den Pariser Anschlägen. In beiden Zeitungen hatte es der Zentralrat auf die Frontseite geschafft: Qaasim Illi betrachtete den Umgang mit Medien wie einen Judokampf: Je stärker die gesamte Medienlandschaft auf den Zentralrat einprügelte, desto stärker war in seinen Augen dessen Strahlkraft auf Jugendliche.

All die schlechten Schlagzeilen lassen mich kalt. Mich kümmern einzig die Worte Allahs. Es handle sich wahrscheinlich um Terrorpropaganda. Darauf stehen in der Schweiz bis zu fünf Jahre Haft. Die Bundesanwaltschaft, sagte der Strafrechtsprofessor, müsse sich der Sache annehmen.

Der Film ist rein journalistischer Natur. Als wir in seinem Büro sassen, war Illi gerade dabei, ein Interview ins Netz zu stellen, das er produziert hatte. Als der Interviewer, ebenfalls ein Mitglied des Zentralrats, einwarf, die Schweizer Presse werde Muhaysini ja sicherlich einfach einen Dschihadisten nennen, antwortete Blancho: Vielen Journalisten fehlt heute das nötige religiöse Grundwissen im Allgemeinen und Wissen über den Islam im Besonderen.

Kurt Imhof und der Dschihad. Abdullah al-Muhaysini, der Brückenbauer. Man brauchte kein Islamexperte zu sein, um zu wissen, dass sich Abdullah al-Muhaysini in Syrien wahrscheinlich schwerer Kriegsverbrechen schuldig gemacht hatte. Auf einem weiteren Bild hielt Muhaysini eine Rede vor gefesselten Soldaten. Es waren Bilder vom syrischen Luftwaffenstützpunkt Abu-Duhur, der bekannt wurde, als Dschihadisten dort, nachdem sie den Stützpunkt am 9. September eingenommen hatten, 56 gefangene Soldaten der syrischen Armee hinrichteten.

Offensichtlich stammten die Bilder Muhaysinis von jenem Tag. Joshua Landis dokumentierte, wie Muhaysini die Gefangenen als Ungläubige bezeichnete, als Unterstützer der verhassten Schiiten. Das alles sagte ich Illi, aber er schüttelte bloss den Kopf. Nein, das schafft nur einer mit der Glaubwürdigkeit eines Muhaysini. Männer wie er entscheiden den Kampf gegen den Islamischen Staat. Die Premiere sollte in Winterthur stattfinden. Mehrere junge Menschen waren aus der einstigen Industriestadt nach Syrien in den Krieg gezogen, zwei von ihnen waren dabei getötet worden.

Ich konnte die kilometerhohen Schlagzeilen schon vor mir sehen: Illi drückte mir die Einladung in die Hand. Widerstand nicht etwa vonseiten der USA oder Frankreichs, sondern von islamischen Rebellengruppen, die der Idee eines islamischen Staats ganz und gar nicht abgeneigt sind. Illi überreichte mir seine Visitenkarte: Ich fragte ihn, ob er eigentlich schon einmal in der Gegend gewesen sei, die der Islamische Staat als Kalifat bezeichnete.

Der Schweizer Nachrichtendienst wüsste das ja sowieso, antwortete ich. Die können nicht alles wissen, vor allem dann nicht, wenn man Hilfe vom türkischen Geheimdienst hat.

Er genoss meinen irritierten Blick. Illi blickte auf die Uhr. Es war 17 Uhr und somit Zeit für das Gebet. Das Hotel Römertor in Oberwinterthur, ein Dreisternehotel mit dem einladenden Charme eines Atomschutzbunkers, hat seine besten Zeiten längst hinter sich.

Am Mittag war an die Medien durchgesickert, dass die Veranstaltung irgendwo in Winterthur stattfinden würde, und die Empörung hatte nicht auf sich warten lassen. Winterthur dürfe nicht zum Zentrum der Dschihadistenszene werden. Auf der Bühne war bereits eine riesige Leinwand installiert.

Qaasim Illi und eine komplett verhüllte Technikerin kämpften eine Stunde vor Premierenbeginn mit dem Macbook, mit dem der Film via Youtube gezeigt werden sollte.

Die Verbindung zum Beamer wollte einfach nicht klappen. Draussen, in fünfzig Metern Entfernung, standen zwei zivile Beamte der Stadtpolizei Winterthur und beobachteten den Eingang zum Festsaal. Als ich eine Runde ums Gebäude drehte, kontrollierten sie mich. Und Sie können da einfach reingehen? Er schüttelte den Kopf und fragte gleich weiter: Ein Mann, der die Kontrolle von weitem beobachtet hatte, stiess zu unserer ziemlich ratlosen Versammlung und fragte, wo eigentlich die Antifa sei, wenn man sie einmal brauche.

Die beiden Polizisten ignorierten das und blickten schweigend zu Boden. Ich ging zurück in den Festsaal. Vor dem Saaleingang patrouillierten schwarz gekleidete bärtige Männer. Der Islamische Zentralrat verfügt über eigenes Sicherheitspersonal von einem Dutzend Leuten, die meisten aus kosovo-albanischen Familien, wo die muslimische Glaubenszugehörigkeit keine besonders grosse Rolle spielte. Das änderte sich, Allah sei Dank, vor ein paar Jahren. Ich zeigte ihm Illis Visitenkarte, und er liess mich hinein.

Der Saal war inzwischen recht gut gefüllt. Er war in zwei Hälften geteilt: Rechts sassen die Frauen, links die Männer.

Ich setzte mich zwischen ein paar albanische Jugendliche, die auf ihren Smartphones herumtippten und sich über Fitnessstudios unterhielten. Irgendwann erhoben sie sich, um mit den älteren männlichen Gästen in einer Ecke des Saals zu beten. Es sollte sich an anderen Treffen verdeutlichen: Die Bindungen, die der Zentralrat in der Schweiz aufgebaut hatte, bestanden vor allem zu Leuten jeden Alters aus dem Kosovo sowie aus Bosnien.

Das hat zum einen wohl demografische Gründe: Zum anderen hatte der Kosovokrieg in der Region zum Erstarken des Salafismus geführt. Wahhabiten und Salafisten aus Saudi-Arabien hatten das staatliche Vakuum der Nachkriegszeit genutzt, um im Kosovo Geld in Moscheen und in die Ausbildung von Imamen zu stecken und einen radikalen Islam zu verbreiten. Während in der Schweiz die grossen Muslimverbände und die Vorsteher der wichtigen Moscheen die Schweizer Rechtsordnung als höchstes Gut bezeichneten, hatten mehrere kosovarische Imame zur Teilnahme am Dschihad in Syrien aufgerufen, darunter auch der Imam der Grossmoschee von Pristina.

Ein Sicherheitsmann wies mich und andere BesucherInnen an, sich in die vorderen Reihen zu setzen, damit der Saal auf den Kameraaufnahmen schön voll wirke. Dann wurde es dunkel, und Qaasim Illi betrat im Scheinwerferlicht die riesige Bühne. Eigentlich erinnerte Qaasim Illi mit seinen auffälligen O-Beinen und den schnellen, kleinen Schritten eher an einen lustigen, freundlichen Pinguin. Weil aber Frauen und Männer und Kinder keine Volksbewegung ausmachen, schien der Weg ins Kalifat an diesem Nachmittag noch sehr weit.

Ich war mir nicht sicher, ob dieser Effekt beabsichtigt war. Der Film begann dann etwas überraschend vor der Kapellbrücke in Luzern. Der jährige Berner erhielt direkten Zugang zu Kämpfern der radikalislamischen Militärallianz Dschaisch al-Fatah, zu Kämpfern von al-Kaida und zu saudischen Mudschaheddin, denen er im Film die Hände schüttelte, während sie ihn durch Frontstellungen führten und im Hintergrund Schüsse zu hören waren, und nach zwei Minuten sass der junge Berner mit Abdullah al-Muhaysini auf dem Rücksitz eines Toyota-Pick-ups.

Naim Cherni kaufte Muhaysini auf dem Markt eine Aprikose. Erst jetzt begann ich zu erahnen, dass ich im Hinblick auf die Filmpremiere womöglich etwas grundsätzlich falsch verstanden hatte: Plötzlich wunderte ich mich nicht mehr, warum der Zentralrat ein Aufgebot islamistischer Kampfsportler am Eingang postiert hatte, die stichfeste Westen trugen, Pfefferspray und Funkstecker im Ohr, und die jeden, der in den Saal wollte, mit einem Metalldetektor scannten.

Es erklärte, warum ich als Journalist überhaupt nicht kontrolliert wurde, während junge Muslime sehr gründlich durchsucht wurden, und warum ein muskelbepackter Mann den ganzen Abend lang Nicolas Blancho nicht von der Seite wich: Qaasim Illi sagte zu Naim Cherni: Hast du jetzt Angst, Naim? Seine Eltern hatten sich scheiden lassen. Es ist ein Kapitel, über das er nicht gerne spricht. Der junge Patric wollte in der Schweiz bleiben, um die Sekundarschule abschliessen zu können.

Die Pflegeeltern aber waren Evangelikale, radikale ChristInnen, die sich als bibeltreu verstanden und den Säkularismus ablehnten — die der Kirche den Zehnten zahlten und die acht Kinder und den Pflegesohn jeden Sonntag mit in die Kirche schleppten.

Vor jedem Essen wurde gebetet, und den Sommer verbrachten die Kinder in einem evangelikalen Jugendcamp in Bischofszell im Kanton Thurgau. Dort erklärte ein Prediger im Sommer den über hundert Kindern und Jugendlichen, dass jeder, der Jesus nicht annehme, in ewiger Verdammnis leben werde. Man könnte auch sagen: Die haben mir das Gehirn gewaschen.

Ich will mich reinigen. Die Sache mit der Religion vergass er nach dem Abschluss der Sekundarschule, als ihn seine leibliche Mutter auf die Philippinen holte. Illi verdiente sein Geld als Barkeeper, statt Jesus interessierten ihn Frauen, Partys und das Tauchen, und als er ein Jahr später in die Schweiz zurückkehrte, um eine Lehre als Informatiker zu absolvieren, träumte er von einer Karriere als Technopartyveranstalter.

Es waren die späten neunziger Jahre. Bis zu jenem Abend im August Es wurden Leute erwartet. Julien Bien erlitt einen Nervenzusammenbruch.

Jetzt brach die Hölle los. DJs und solche, die sich dafür ausgaben, bedienten sich grosszügig am Bargeldhaufen. Frustrierte Besucher liessen ihre Wut an Fensterscheiben und Autos aus. Im allgemeinen Durcheinander wurde, was nicht niet- und nagelfest war, geklaut. Illi übrigens schlief während dieser Zeit im benachbarten noblen Gartenhotel mit Franken Bargeld im Sack sozusagen den Schlaf des Gerechten. Weil der Wecker versagte, erwachte er erst morgens nach 4 Uhr, als die Katastrophe perfekt war.

Dazu Patric Illi cool: Bei dem ist eh nichts zu holen. September schrieb Illi auf der Hardbeat-Website: Offensichtlich habe ich in dieser Szene versagt und somit eingesehen, dass dafür kein Platz vorhanden ist. Die Firma wird einer neuen, viel kompetenteren Führung unterworfen. Ich rief ihn an. Er sagte, er habe diese Zeit verdrängt. Er habe fast keine guten Erinnerungen an Illi. Dann sprudelte es aus ihm heraus. Bien schien noch immer verletzt zu sein, als wäre damals eine grosse Liebe in die Brüche gegangen.

Illi sei gerissen, mutig und ziemlich skrupellos gewesen, und er habe keinen Aufwand gescheut, um Geld zu sparen, sagte Bien. Er habe eine Telefonzelle angezapft, um gratis telefonieren zu können.

Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Illi das mit seiner damaligen Freundin so geplant hatte, und gegenseitig gaben sie sich ein Alibi. Als Bien das alles erzählte, klang er nicht verbittert, sondern eher bewundernd, fröhlich fast.

Dann erzählte er eine Anekdote, die eine zweite Quelle, die damals mit dabei gewesen war, bestätigte: Einerseits habe Illi ständig über die Schwarzen und die Latinos geflucht, andererseits habe er eine allgemeine Menschenverachtung offenbart: Er lachte dabei hämisch. Er hörte erst damit auf, als ich ihn vom Fenster wegzerrte und zu Boden warf. Patric Illi habe damals, als Teenager, Adolf Hitler bewundert. Anfangs waren das Sprüche. Aber irgendwann wurde die Sache ernst.

Ich höre es noch heute. Er sagte es immer mit einem langen Zischen am Schluss: Nach der desaströsen Technoparty sei Illi mit seiner damaligen Freundin F. Name der Redaktion bekannt auf die Philippinen verreist, um dort Partys zu veranstalten, und als er zurückkehrte, seien dauernd Leute bei ihm aufgetaucht, denen er Geld geschuldet habe, sagte Bien. Als ich an die Wohnungstür klopfte, bat er mich hinein.

Er war ziemlich nervös. Ich setzte mich auf ein Sofa. Er nahm mir gegenüber auf einem Sessel Platz. Plötzlich sagte er zum Kampfhund: Der Hund sprang auf mich zu, stoppte im letzten Moment und leckte mein Gesicht.

Ich kraulte seinen Bauch. Sie müssen wissen, ich kann es gut mit Hunden. Illi griff nach einem Baseballschläger. Er war wirklich komplett aus dem Häuschen. Er halte Illi für einen unreligiösen Menschen, sagte Bien, und trotzdem sei die Verwandlung zum Islamisten nachvollziehbar: Als Partyveranstalter wollte er grösser werden als die Energy, die grösste Technoparty der Schweiz.

Mit dem Islam hat er einfach eine neue Mission gefunden. Zweitens war er nach dem Partydesaster ein geächteter Mann. Er hatte Stress, auch mit unangenehmen Leuten. Mit der Konversion konnte er für sich einen Schlussstrich ziehen: Keller-Messahli war damals Vorstandsmitglied der Gesellschaft. Und kaum war er aufgetaucht, ging er zu uns auf Distanz. Diese Radikalität habe sie unterschätzt, sagte Keller-Messahli. Das war nicht nur menschenverachtend, es war auch eine unglaubliche Anmassung.

Wir lachten über sie. Und das war ein Fehler. Denn die meinen es total ernst. Unterstützung erhielt er dabei von Lukas Reimann, der damals in St. Sie bräuchten eine echte Stimme. Dabei lernte er eine junge Punkerin kennen, der sein Engagement gefiel: Nora, die er in Jordanien heiraten sollte.

Er gibt mir ein Gefühl von Freiheit. Und beinahe hätte sie drei Jahre später noch eine grössere Bühne bekommen: Nur sie und Günther. Was für eine Plattform das gewesen wäre! Doch Jauch bestand darauf, dass die Hälfte der Sendung aus einer Homestory hätte bestehen müssen: Das kam für uns nicht infrage. Zudem war es lächerlich, was die an Geld geboten haben. Nicht, dass das eine Rolle gespielt hätte.

Von Günther Jauch hätte ich wirklich mehr erwartet. Und als er das nächste Mal wieder auftauchte, berichtete nicht mehr die Lokalpresse, sondern der nationale Boulevard. Ende war Illi mit seiner damaligen Freundin F. Er hatte, wie er sagte, damit gerechnet, sein damaliges Vorbild Jassir Arafat treffen zu können. Doch der wollte ihn nicht treffen, was Illi beleidigte, stattdessen traf er Scheich Jassin, den Gründer der Hamas. Sie machten mir klar, dass sie ein Auge auf mich geworfen hätten.

Ich hätte ihm womöglich auf die Sprünge helfen können: Julien Bien hatte es mir erzählt, sein ehemaliger Kumpel aus Technozeiten. Er sagte zu mir: Ich setze jetzt ein Zeichen gegen die Juden, gegen Israel. Ich habe mir Sprengstoff besorgt. Damit werde ich den Manor in die Luft sprengen.

Aber Illis Gerede habe ihm Angst gemacht. Illi bestreitet diese Darstellung. Er hatte zurück zum Glauben gefunden, und wie schon bei seinem Abstecher zum evangelikalen Christentum nahm er dabei die alten Schriften wörtlich.

In jener Zeit entstand ein weiteres spektakuläres Foto von Qaasim Illi, das er mir bei einem unserer Treffen zeigte: Was macht der bloss hier? Er wurde in der Stadt als rechtsradikaler Provokateur wahrgenommen. Die Inszenierung war ihm schon damals wichtig: Er trank Ayran und schien wie immer guter Laune zu sein. Je tiefer die Amerikaner in den Dreck geraten sind, umso mehr hat das Freude bereitet. Jeder tote US-Soldat war ein Fest für uns. Ein Besuch bei der Mutter.

Die strategische antiamerikanische Demoallianz mit der radikalen Linken zerbrach spätestens am Israel gab es in dem Schreiben nur in Anführungszeichen. Jemand kopierte den Eintrag, postete ihn auf der linken Internetseite Indymedia und kommentierte: Früher arbeiteten sie auch mit der Gesellschaft Schweiz—Palästina zusammen. Jassin war gerade in seinem Rollstuhl von einem Leibwächter aus einer Moschee geschoben worden, als die Raketen einschlugen.

Die Brüder erlegten min. In Gaza feiern die Massen. Warum man ihn des Antisemitismus bezichtigte, hatte Qaasim Illi noch immer nicht verstanden. Er sei ein Antizionist, der von der Zweiten Intifada geprägt worden sei. Die ganze Welt applaudierte dem Neokolonialismus.

Die Zionisten dürfen machen, was sie wollen. Sie müssen verstehen, ich war schon immer ein politischer Mensch. Diese Internettraktate waren natürlich furchtbar, sie entsprachen meinem damaligen beschränkten Vokabular. Ich war hilflos, emotional, und ich explodierte, weil die Israelis diesen armen Mann im Rollstuhl einfach in die Luft sprengten.

Den Mann, den ich getroffen hatte, der mich so inspiriert hatte. Aber ich habe nie Traktate gegen Juden geschrieben. Das Gericht in Schaffhausen sah das anders: Der Angeschuldigte spricht abwechselnd von Zionisten, Israel und Juden. Für den Leser entsteht dadurch der Eindruck, dass diese Begriffe als Synonyme verwendet werden. Dezember wurde Qaasim Illi vom Untersuchungsrichteramt Schaffhausen zu einer einmonatigen bedingten Gefängnisstrafe und Franken Busse verurteilt: Zudem seien die Bilder nach seiner Konversion beschlagnahmt worden.

Das Verfahren wegen der mutmasslichen Bombe wurde eingestellt. Doch von den gefundenen Pornobildern erfüllten über tausend den Straftatbestand des Besitzes harter Pornografie, in diesem Fall sexualisierter Gewalt mit erwachsenen DarstellerInnen und damals noch verbotene sexualisierte Darstellungen menschlicher Ausscheidungen. Illi gestand, verwies jedoch darauf, dass es sich um eine Sammlung handle, die er vor seiner Konversion zwischen und zusammen mit Freunden angelegt habe.

Ich war kein Engel, glauben Sie mir. Ich habe abstruse Dinge getan in meinem Leben. Jassin sagte damals zu mir: Er hatte so recht! Und er meinte auch mich! Was in der Berichterstattung vor lauter Pornografie unterging, war der Umstand, dass die Polizisten bei Qaasim Illi damals auch eine Pistole gefunden hatten, die ihm nicht gehörte. Die 9-Millimeter-Pistole hatte Illi von seinem Grossvater geschenkt bekommen, aber nie angemeldet.

Die Presse machte sich wegen der Pornos über Illi lustig. Ich fragte mich, warum niemand nach der Pistole fragte. Immerhin war die Frage nach Illis Verhältnis zu Gewalt und zum islamistischen Terror in den letzten Jahren regelmässig gestellt worden. Warum brauchte jemand, der sein Engagement trotz der Bewunderung für einen syrischen Kriegsverbrecher wiederholt als eines für Frieden und Religionsfreiheit bezeichnete, eine Pistole?

Eine, von der ausser seinem Grossvater womöglich niemand wusste? Auf jeden Fall schoss er nicht schlecht. Der macht das nicht zum ersten Mal. Die war ein echtes Talent: Sie hat sogar einen Kranz geschossen. Bald habe man die beiden nicht mehr gesehen.

Wer war diese Frau? Was war aus ihr geworden? Illi wollte sich zu F. Doch Walter Fischer fand in seinen Unterlagen ihren ganzen Namen. Sie bestand darauf, dass ihr Name nicht im Text erwähnt wird. Sie lebe mittlerweile ein völlig anderes Leben mit einem Mann und Kindern, die Geschichte sei fast zwanzig Jahre her. Sie wolle sich auch nicht mehr gross zu dieser Zeit äussern. Wenn sie von Illi sprach, nannte sie ihn konsequent Patric.

Er hatte mich fasziniert, er war klug und witzig, und wir reisten viel herum: Es war eine verrückte Zeit. Das Treffen mit Scheich Jassin war gar nicht geplant. Wir düsten quasi als Schutzschilder in Krankenwagen herum. Wenn wir an den Checkpoints unsere Schweizer Pässe zeigten, wurden die Ambulanzen problemlos durchgelassen. Wir waren Touristen und Aktivisten zugleich. Und so wurden wir nach einigen Tagen vor Ort spontan zu Jassin eingeladen. Wir wussten noch nicht einmal genau, wen wir da vor uns hatten.

Nach dem Besuch bei Jassin habe sich Illi verändert, sagte sie. Wollte handeln, wie auch immer. Sie machte Schluss, und ein paar Monate später habe sie einen Brief vom Bundesamt für Polizei erhalten wo man diese grundsätzliche Informationspraxis mit Verweis auf die Gesetzgebung bestätigt: Die Akte gegen sie werde nun geschlossen. Und so, sagte F. Sie erhielt damals noch weitere Post. Das fand ich ziemlich schräg, dass sie sich dafür ausgerechnet an mich wandte.

Ich bin eher der Typ, der sagt, was er denkt. Der auch mal Teller schmeisst. Sie wirkte auf mich völlig verunsichert. Und, ach ja, die Geschichte mit dem gestohlenen Geld, sagte F.

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Eine dritte Stimme lehnte energisch ab mit Verweis auf meine Nationalität. Der Untersuchungsbeamte erklärte mir dann, dass ich hier keine Rechte hätte. Ich würde in europäischen Kategorien denken, davon müsse ich mich verabschieden. Ich sei äusserst verdächtig, und wenn ich hier jemals wieder rauskommen wolle, müsse ich kooperieren.

Kein Mensch wisse, wo ich sei, dafür sei gesorgt. Die Schweizer Botschaft werde Wochen brauchen, mich zu finden. Er sass zehn Tage in Einzelhaft. Der Hofgang wurde ihm verweigert, zum Essen gab es verfaulte Kartoffeln.

Tagsüber betete Illi, nachts hörte er Schreie aus dem Zellentrakt. Man sagte ihm, man habe auf seinem beschlagnahmten Laptop Fotos aus seinem alten Leben gefunden. Fotos von Partys mit Frauen und Alkohol. Er sei doch so ein hübscher Junge gewesen. Warum habe er das bloss alles weggeworfen? Was ihn dann rettete, war nicht Allah. Was ihn rettete, war eine junge Frau aus England. Hinter ihr bauten sich der Gefängnisdirektor und zwei Wachen auf. Illi flehte die Frau auf Englisch an: Er sei ein Schweizer Bürger, sie müsse umgehend seine Botschaft verständigen, er werde hier ohne Gerichtsbeschluss festgehalten.

Doch die Frau ging nicht darauf ein. Zu tun, was er von ihr verlange, sei ihr nicht gestattet. Sie dürfe nur die Situation der Gefangenen protokollieren. Jetzt überfiel ihn Panik. Sie sind Britin, und ich bin Schweizer, also machen Sie bitte, was ich Ihnen sage.

Ich würde für Sie dasselbe tun. Eine Quelle im Aussenministerium in Bern bestätigt das: Zwei Wochen später, am In einem kleinen Büro in Bern Bümpliz, das nur per Fingerabdruckscan betreten werden kann, eine Etage über den Räumlichkeiten der Regionalen Arbeitsvermittlung, arbeiteten an einem grauen Nachmittag im Dezember junge Frauen und Männer daran, die Schweiz in ein Kalifat zu verwandeln.

Draussen vor der Tür ein Autofriedhof, von der Sonne verblichene Fassaden von alten Bürogebäuden, kleine Industriebuden, die schon bessere Zeiten gesehen haben, Büros, die Teilzeitarbeit vermitteln, und ein Puff. Bümpliz ist nicht gerade das, was man sich unter einem Kalifat vorstellt. Es war mein erstes Treffen mit Qaasim Illi.

Im Eingangsbereich begrüsste mich eine junge Frau in einem schwarzen Kleid und mit Kopftuch. Sie stellte sich als Ferah Ulucay vor. Ulucay ist die Generalsekretärin des Vereins. Sie stammt aus einer kurdischen Familie.

Es hiess, sie habe einen Herzinfarkt erlitten, nachdem ihre Teenagertochter wegen eines Mannes Salafistin geworden sei. Auf jeden Fall hatte ihr Vater ihr die Faust ins Gesicht geschlagen, nachdem sie ihm als Siebzehnjährige gebeichtet hatte, dass sie einen achtzehnjährigen Konvertiten nach islamischem Recht geheiratet hatte. Je mehr man die Bewegungsfreiheit der Muslime einengt, umso radikaler können sie werden und umso eher gehen sie zum Islamischen Staat.

Ferah Ulucay bat mich freundlich, mein Smartphone in einen kleinen Stahlkoffer zu legen, der auf der Innenseite mit einer seltsamen goldig schimmernden Folie ausgekleidet war.

Sie schloss den Deckel und erklärte, dass der Koffer strahlungssicher sei, um zu verhindern, dass irgendwer mein Smartphone in ein Abhörgerät verwandle. Weiter unten standen die Arbeitslosen vor dem Eingang und warteten auf ihren Termin bei der Arbeitsvermittlung. Ulucay legte ihren Daumen auf den Scanner. Der begann grün zu leuchten, und die Glasschiebetür öffnete sich.

Qaasim Illi kam aus einem der vier Zimmer gesprungen, schüttelte mir freudig die Hand und sagte in grellem Schaffhauser Dialekt, dass es wunderbar sei, dass ich gekommen sei, und mir fiel nichts anderes ein, als zu sagen, dass auch ich es wunderbar finde, und wir lächelten uns an, und Ferah Ulucay brachte Tee und Kaffee.

Ich wusste nicht, wie das ist, also erklärte er es mir: Immer wieder müsse er Dinge über sich in der Zeitung lesen, die nirgendwo in Ermittlungsakten auftauchten, und deshalb sei klar, dass der Zentralrat erstens vom Schweizerischen Nachrichtendienst des Bunds abgehört werde, und zweitens gebe der Dienst diese Informationen dann an die Presse weiter: Während Illi redete, bestaunte ich seine imposante Bücherwand.

Zwei Sonntagszeitungen lagen auf dem Tisch. Es waren aktuelle Ausgaben im Nachgang zu den Pariser Anschlägen. In beiden Zeitungen hatte es der Zentralrat auf die Frontseite geschafft: Qaasim Illi betrachtete den Umgang mit Medien wie einen Judokampf: Je stärker die gesamte Medienlandschaft auf den Zentralrat einprügelte, desto stärker war in seinen Augen dessen Strahlkraft auf Jugendliche.

All die schlechten Schlagzeilen lassen mich kalt. Mich kümmern einzig die Worte Allahs. Es handle sich wahrscheinlich um Terrorpropaganda. Darauf stehen in der Schweiz bis zu fünf Jahre Haft. Die Bundesanwaltschaft, sagte der Strafrechtsprofessor, müsse sich der Sache annehmen.

Der Film ist rein journalistischer Natur. Als wir in seinem Büro sassen, war Illi gerade dabei, ein Interview ins Netz zu stellen, das er produziert hatte. Als der Interviewer, ebenfalls ein Mitglied des Zentralrats, einwarf, die Schweizer Presse werde Muhaysini ja sicherlich einfach einen Dschihadisten nennen, antwortete Blancho: Vielen Journalisten fehlt heute das nötige religiöse Grundwissen im Allgemeinen und Wissen über den Islam im Besonderen.

Kurt Imhof und der Dschihad. Abdullah al-Muhaysini, der Brückenbauer. Man brauchte kein Islamexperte zu sein, um zu wissen, dass sich Abdullah al-Muhaysini in Syrien wahrscheinlich schwerer Kriegsverbrechen schuldig gemacht hatte.

Auf einem weiteren Bild hielt Muhaysini eine Rede vor gefesselten Soldaten. Es waren Bilder vom syrischen Luftwaffenstützpunkt Abu-Duhur, der bekannt wurde, als Dschihadisten dort, nachdem sie den Stützpunkt am 9. September eingenommen hatten, 56 gefangene Soldaten der syrischen Armee hinrichteten. Offensichtlich stammten die Bilder Muhaysinis von jenem Tag. Joshua Landis dokumentierte, wie Muhaysini die Gefangenen als Ungläubige bezeichnete, als Unterstützer der verhassten Schiiten.

Das alles sagte ich Illi, aber er schüttelte bloss den Kopf. Nein, das schafft nur einer mit der Glaubwürdigkeit eines Muhaysini. Männer wie er entscheiden den Kampf gegen den Islamischen Staat. Die Premiere sollte in Winterthur stattfinden.

Mehrere junge Menschen waren aus der einstigen Industriestadt nach Syrien in den Krieg gezogen, zwei von ihnen waren dabei getötet worden. Ich konnte die kilometerhohen Schlagzeilen schon vor mir sehen: Illi drückte mir die Einladung in die Hand. Widerstand nicht etwa vonseiten der USA oder Frankreichs, sondern von islamischen Rebellengruppen, die der Idee eines islamischen Staats ganz und gar nicht abgeneigt sind.

Illi überreichte mir seine Visitenkarte: Ich fragte ihn, ob er eigentlich schon einmal in der Gegend gewesen sei, die der Islamische Staat als Kalifat bezeichnete. Der Schweizer Nachrichtendienst wüsste das ja sowieso, antwortete ich. Die können nicht alles wissen, vor allem dann nicht, wenn man Hilfe vom türkischen Geheimdienst hat.

Er genoss meinen irritierten Blick. Illi blickte auf die Uhr. Es war 17 Uhr und somit Zeit für das Gebet. Das Hotel Römertor in Oberwinterthur, ein Dreisternehotel mit dem einladenden Charme eines Atomschutzbunkers, hat seine besten Zeiten längst hinter sich. Am Mittag war an die Medien durchgesickert, dass die Veranstaltung irgendwo in Winterthur stattfinden würde, und die Empörung hatte nicht auf sich warten lassen.

Winterthur dürfe nicht zum Zentrum der Dschihadistenszene werden. Auf der Bühne war bereits eine riesige Leinwand installiert. Qaasim Illi und eine komplett verhüllte Technikerin kämpften eine Stunde vor Premierenbeginn mit dem Macbook, mit dem der Film via Youtube gezeigt werden sollte. Die Verbindung zum Beamer wollte einfach nicht klappen. Draussen, in fünfzig Metern Entfernung, standen zwei zivile Beamte der Stadtpolizei Winterthur und beobachteten den Eingang zum Festsaal.

Als ich eine Runde ums Gebäude drehte, kontrollierten sie mich. Und Sie können da einfach reingehen? Er schüttelte den Kopf und fragte gleich weiter: Ein Mann, der die Kontrolle von weitem beobachtet hatte, stiess zu unserer ziemlich ratlosen Versammlung und fragte, wo eigentlich die Antifa sei, wenn man sie einmal brauche.

Die beiden Polizisten ignorierten das und blickten schweigend zu Boden. Ich ging zurück in den Festsaal. Vor dem Saaleingang patrouillierten schwarz gekleidete bärtige Männer. Der Islamische Zentralrat verfügt über eigenes Sicherheitspersonal von einem Dutzend Leuten, die meisten aus kosovo-albanischen Familien, wo die muslimische Glaubenszugehörigkeit keine besonders grosse Rolle spielte.

Das änderte sich, Allah sei Dank, vor ein paar Jahren. Ich zeigte ihm Illis Visitenkarte, und er liess mich hinein. Der Saal war inzwischen recht gut gefüllt. Er war in zwei Hälften geteilt: Rechts sassen die Frauen, links die Männer. Ich setzte mich zwischen ein paar albanische Jugendliche, die auf ihren Smartphones herumtippten und sich über Fitnessstudios unterhielten.

Irgendwann erhoben sie sich, um mit den älteren männlichen Gästen in einer Ecke des Saals zu beten. Es sollte sich an anderen Treffen verdeutlichen: Die Bindungen, die der Zentralrat in der Schweiz aufgebaut hatte, bestanden vor allem zu Leuten jeden Alters aus dem Kosovo sowie aus Bosnien. Das hat zum einen wohl demografische Gründe: Zum anderen hatte der Kosovokrieg in der Region zum Erstarken des Salafismus geführt.

Wahhabiten und Salafisten aus Saudi-Arabien hatten das staatliche Vakuum der Nachkriegszeit genutzt, um im Kosovo Geld in Moscheen und in die Ausbildung von Imamen zu stecken und einen radikalen Islam zu verbreiten. Während in der Schweiz die grossen Muslimverbände und die Vorsteher der wichtigen Moscheen die Schweizer Rechtsordnung als höchstes Gut bezeichneten, hatten mehrere kosovarische Imame zur Teilnahme am Dschihad in Syrien aufgerufen, darunter auch der Imam der Grossmoschee von Pristina.

Ein Sicherheitsmann wies mich und andere BesucherInnen an, sich in die vorderen Reihen zu setzen, damit der Saal auf den Kameraaufnahmen schön voll wirke. Dann wurde es dunkel, und Qaasim Illi betrat im Scheinwerferlicht die riesige Bühne. Eigentlich erinnerte Qaasim Illi mit seinen auffälligen O-Beinen und den schnellen, kleinen Schritten eher an einen lustigen, freundlichen Pinguin.

Weil aber Frauen und Männer und Kinder keine Volksbewegung ausmachen, schien der Weg ins Kalifat an diesem Nachmittag noch sehr weit. Ich war mir nicht sicher, ob dieser Effekt beabsichtigt war. Der Film begann dann etwas überraschend vor der Kapellbrücke in Luzern.

Der jährige Berner erhielt direkten Zugang zu Kämpfern der radikalislamischen Militärallianz Dschaisch al-Fatah, zu Kämpfern von al-Kaida und zu saudischen Mudschaheddin, denen er im Film die Hände schüttelte, während sie ihn durch Frontstellungen führten und im Hintergrund Schüsse zu hören waren, und nach zwei Minuten sass der junge Berner mit Abdullah al-Muhaysini auf dem Rücksitz eines Toyota-Pick-ups.

Naim Cherni kaufte Muhaysini auf dem Markt eine Aprikose. Erst jetzt begann ich zu erahnen, dass ich im Hinblick auf die Filmpremiere womöglich etwas grundsätzlich falsch verstanden hatte: Plötzlich wunderte ich mich nicht mehr, warum der Zentralrat ein Aufgebot islamistischer Kampfsportler am Eingang postiert hatte, die stichfeste Westen trugen, Pfefferspray und Funkstecker im Ohr, und die jeden, der in den Saal wollte, mit einem Metalldetektor scannten.

Es erklärte, warum ich als Journalist überhaupt nicht kontrolliert wurde, während junge Muslime sehr gründlich durchsucht wurden, und warum ein muskelbepackter Mann den ganzen Abend lang Nicolas Blancho nicht von der Seite wich: Qaasim Illi sagte zu Naim Cherni: Hast du jetzt Angst, Naim?

Seine Eltern hatten sich scheiden lassen. Es ist ein Kapitel, über das er nicht gerne spricht. Der junge Patric wollte in der Schweiz bleiben, um die Sekundarschule abschliessen zu können.

Die Pflegeeltern aber waren Evangelikale, radikale ChristInnen, die sich als bibeltreu verstanden und den Säkularismus ablehnten — die der Kirche den Zehnten zahlten und die acht Kinder und den Pflegesohn jeden Sonntag mit in die Kirche schleppten. Vor jedem Essen wurde gebetet, und den Sommer verbrachten die Kinder in einem evangelikalen Jugendcamp in Bischofszell im Kanton Thurgau.

Dort erklärte ein Prediger im Sommer den über hundert Kindern und Jugendlichen, dass jeder, der Jesus nicht annehme, in ewiger Verdammnis leben werde. Man könnte auch sagen: Die haben mir das Gehirn gewaschen. Ich will mich reinigen. Die Sache mit der Religion vergass er nach dem Abschluss der Sekundarschule, als ihn seine leibliche Mutter auf die Philippinen holte. Illi verdiente sein Geld als Barkeeper, statt Jesus interessierten ihn Frauen, Partys und das Tauchen, und als er ein Jahr später in die Schweiz zurückkehrte, um eine Lehre als Informatiker zu absolvieren, träumte er von einer Karriere als Technopartyveranstalter.

Es waren die späten neunziger Jahre. Bis zu jenem Abend im August Es wurden Leute erwartet. Julien Bien erlitt einen Nervenzusammenbruch.

Jetzt brach die Hölle los. DJs und solche, die sich dafür ausgaben, bedienten sich grosszügig am Bargeldhaufen. Frustrierte Besucher liessen ihre Wut an Fensterscheiben und Autos aus. Im allgemeinen Durcheinander wurde, was nicht niet- und nagelfest war, geklaut. Illi übrigens schlief während dieser Zeit im benachbarten noblen Gartenhotel mit Franken Bargeld im Sack sozusagen den Schlaf des Gerechten. Weil der Wecker versagte, erwachte er erst morgens nach 4 Uhr, als die Katastrophe perfekt war.

Dazu Patric Illi cool: Bei dem ist eh nichts zu holen. September schrieb Illi auf der Hardbeat-Website: Offensichtlich habe ich in dieser Szene versagt und somit eingesehen, dass dafür kein Platz vorhanden ist. Die Firma wird einer neuen, viel kompetenteren Führung unterworfen. Ich rief ihn an. Er sagte, er habe diese Zeit verdrängt. Er habe fast keine guten Erinnerungen an Illi. Dann sprudelte es aus ihm heraus. Bien schien noch immer verletzt zu sein, als wäre damals eine grosse Liebe in die Brüche gegangen.

Illi sei gerissen, mutig und ziemlich skrupellos gewesen, und er habe keinen Aufwand gescheut, um Geld zu sparen, sagte Bien. Er habe eine Telefonzelle angezapft, um gratis telefonieren zu können.

Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Illi das mit seiner damaligen Freundin so geplant hatte, und gegenseitig gaben sie sich ein Alibi. Als Bien das alles erzählte, klang er nicht verbittert, sondern eher bewundernd, fröhlich fast. Dann erzählte er eine Anekdote, die eine zweite Quelle, die damals mit dabei gewesen war, bestätigte: Einerseits habe Illi ständig über die Schwarzen und die Latinos geflucht, andererseits habe er eine allgemeine Menschenverachtung offenbart: Er lachte dabei hämisch.

Er hörte erst damit auf, als ich ihn vom Fenster wegzerrte und zu Boden warf. Patric Illi habe damals, als Teenager, Adolf Hitler bewundert. Anfangs waren das Sprüche. Aber irgendwann wurde die Sache ernst.

Ich höre es noch heute. Er sagte es immer mit einem langen Zischen am Schluss: Nach der desaströsen Technoparty sei Illi mit seiner damaligen Freundin F. Name der Redaktion bekannt auf die Philippinen verreist, um dort Partys zu veranstalten, und als er zurückkehrte, seien dauernd Leute bei ihm aufgetaucht, denen er Geld geschuldet habe, sagte Bien.

Als ich an die Wohnungstür klopfte, bat er mich hinein. Er war ziemlich nervös. Ich setzte mich auf ein Sofa. Er nahm mir gegenüber auf einem Sessel Platz. Plötzlich sagte er zum Kampfhund: Der Hund sprang auf mich zu, stoppte im letzten Moment und leckte mein Gesicht. Ich kraulte seinen Bauch. Sie müssen wissen, ich kann es gut mit Hunden. Illi griff nach einem Baseballschläger. Er war wirklich komplett aus dem Häuschen.

Er halte Illi für einen unreligiösen Menschen, sagte Bien, und trotzdem sei die Verwandlung zum Islamisten nachvollziehbar: Als Partyveranstalter wollte er grösser werden als die Energy, die grösste Technoparty der Schweiz.

Mit dem Islam hat er einfach eine neue Mission gefunden. Zweitens war er nach dem Partydesaster ein geächteter Mann. Er hatte Stress, auch mit unangenehmen Leuten. Mit der Konversion konnte er für sich einen Schlussstrich ziehen: Keller-Messahli war damals Vorstandsmitglied der Gesellschaft. Und kaum war er aufgetaucht, ging er zu uns auf Distanz. Diese Radikalität habe sie unterschätzt, sagte Keller-Messahli. Das war nicht nur menschenverachtend, es war auch eine unglaubliche Anmassung.

Wir lachten über sie. Und das war ein Fehler. Denn die meinen es total ernst. Unterstützung erhielt er dabei von Lukas Reimann, der damals in St. Sie bräuchten eine echte Stimme.

Dabei lernte er eine junge Punkerin kennen, der sein Engagement gefiel: Nora, die er in Jordanien heiraten sollte. Er gibt mir ein Gefühl von Freiheit. Und beinahe hätte sie drei Jahre später noch eine grössere Bühne bekommen: Nur sie und Günther. Was für eine Plattform das gewesen wäre! Doch Jauch bestand darauf, dass die Hälfte der Sendung aus einer Homestory hätte bestehen müssen: Das kam für uns nicht infrage.

Zudem war es lächerlich, was die an Geld geboten haben. Nicht, dass das eine Rolle gespielt hätte. Von Günther Jauch hätte ich wirklich mehr erwartet. Und als er das nächste Mal wieder auftauchte, berichtete nicht mehr die Lokalpresse, sondern der nationale Boulevard. Ende war Illi mit seiner damaligen Freundin F. Er hatte, wie er sagte, damit gerechnet, sein damaliges Vorbild Jassir Arafat treffen zu können.

Doch der wollte ihn nicht treffen, was Illi beleidigte, stattdessen traf er Scheich Jassin, den Gründer der Hamas. Sie machten mir klar, dass sie ein Auge auf mich geworfen hätten. Ich hätte ihm womöglich auf die Sprünge helfen können: Julien Bien hatte es mir erzählt, sein ehemaliger Kumpel aus Technozeiten. Er sagte zu mir: Ich setze jetzt ein Zeichen gegen die Juden, gegen Israel. Ich habe mir Sprengstoff besorgt. Damit werde ich den Manor in die Luft sprengen.

Aber Illis Gerede habe ihm Angst gemacht. Illi bestreitet diese Darstellung. Er hatte zurück zum Glauben gefunden, und wie schon bei seinem Abstecher zum evangelikalen Christentum nahm er dabei die alten Schriften wörtlich. In jener Zeit entstand ein weiteres spektakuläres Foto von Qaasim Illi, das er mir bei einem unserer Treffen zeigte: Was macht der bloss hier?

Er wurde in der Stadt als rechtsradikaler Provokateur wahrgenommen. Die Inszenierung war ihm schon damals wichtig: Er trank Ayran und schien wie immer guter Laune zu sein. Je tiefer die Amerikaner in den Dreck geraten sind, umso mehr hat das Freude bereitet. Jeder tote US-Soldat war ein Fest für uns.

Ein Besuch bei der Mutter. Die strategische antiamerikanische Demoallianz mit der radikalen Linken zerbrach spätestens am Israel gab es in dem Schreiben nur in Anführungszeichen. Jemand kopierte den Eintrag, postete ihn auf der linken Internetseite Indymedia und kommentierte: Früher arbeiteten sie auch mit der Gesellschaft Schweiz—Palästina zusammen.

Jassin war gerade in seinem Rollstuhl von einem Leibwächter aus einer Moschee geschoben worden, als die Raketen einschlugen. Die Brüder erlegten min. In Gaza feiern die Massen. Warum man ihn des Antisemitismus bezichtigte, hatte Qaasim Illi noch immer nicht verstanden.

Er sei ein Antizionist, der von der Zweiten Intifada geprägt worden sei. Die ganze Welt applaudierte dem Neokolonialismus. Die Zionisten dürfen machen, was sie wollen. Sie müssen verstehen, ich war schon immer ein politischer Mensch. Diese Internettraktate waren natürlich furchtbar, sie entsprachen meinem damaligen beschränkten Vokabular.

Ich war hilflos, emotional, und ich explodierte, weil die Israelis diesen armen Mann im Rollstuhl einfach in die Luft sprengten. Den Mann, den ich getroffen hatte, der mich so inspiriert hatte. Aber ich habe nie Traktate gegen Juden geschrieben.

Das Gericht in Schaffhausen sah das anders: Der Angeschuldigte spricht abwechselnd von Zionisten, Israel und Juden. Für den Leser entsteht dadurch der Eindruck, dass diese Begriffe als Synonyme verwendet werden. Dezember wurde Qaasim Illi vom Untersuchungsrichteramt Schaffhausen zu einer einmonatigen bedingten Gefängnisstrafe und Franken Busse verurteilt: Zudem seien die Bilder nach seiner Konversion beschlagnahmt worden.

Das Verfahren wegen der mutmasslichen Bombe wurde eingestellt. Doch von den gefundenen Pornobildern erfüllten über tausend den Straftatbestand des Besitzes harter Pornografie, in diesem Fall sexualisierter Gewalt mit erwachsenen DarstellerInnen und damals noch verbotene sexualisierte Darstellungen menschlicher Ausscheidungen. Illi gestand, verwies jedoch darauf, dass es sich um eine Sammlung handle, die er vor seiner Konversion zwischen und zusammen mit Freunden angelegt habe.

Ich war kein Engel, glauben Sie mir. Ich habe abstruse Dinge getan in meinem Leben. Jassin sagte damals zu mir: Er hatte so recht! Und er meinte auch mich! Was in der Berichterstattung vor lauter Pornografie unterging, war der Umstand, dass die Polizisten bei Qaasim Illi damals auch eine Pistole gefunden hatten, die ihm nicht gehörte. Die 9-Millimeter-Pistole hatte Illi von seinem Grossvater geschenkt bekommen, aber nie angemeldet.

Die Presse machte sich wegen der Pornos über Illi lustig. Ich fragte mich, warum niemand nach der Pistole fragte. Immerhin war die Frage nach Illis Verhältnis zu Gewalt und zum islamistischen Terror in den letzten Jahren regelmässig gestellt worden. Warum brauchte jemand, der sein Engagement trotz der Bewunderung für einen syrischen Kriegsverbrecher wiederholt als eines für Frieden und Religionsfreiheit bezeichnete, eine Pistole?

Eine, von der ausser seinem Grossvater womöglich niemand wusste? Auf jeden Fall schoss er nicht schlecht. Der macht das nicht zum ersten Mal. Die war ein echtes Talent: Sie hat sogar einen Kranz geschossen. Bald habe man die beiden nicht mehr gesehen. Wer war diese Frau? Was war aus ihr geworden? Illi wollte sich zu F. Doch Walter Fischer fand in seinen Unterlagen ihren ganzen Namen. Sie bestand darauf, dass ihr Name nicht im Text erwähnt wird.

Sie lebe mittlerweile ein völlig anderes Leben mit einem Mann und Kindern, die Geschichte sei fast zwanzig Jahre her. Sie wolle sich auch nicht mehr gross zu dieser Zeit äussern. Wenn sie von Illi sprach, nannte sie ihn konsequent Patric. Er hatte mich fasziniert, er war klug und witzig, und wir reisten viel herum: Es war eine verrückte Zeit. Das Treffen mit Scheich Jassin war gar nicht geplant. Wir düsten quasi als Schutzschilder in Krankenwagen herum.

Wenn wir an den Checkpoints unsere Schweizer Pässe zeigten, wurden die Ambulanzen problemlos durchgelassen. Wir waren Touristen und Aktivisten zugleich. Die hilfreichsten Beiträge sind detailliert und helfen anderen Reisenden dabei, eine gute Entscheidung zu treffen. Persönliche, politische, ethische oder religiöse Kommentare sollen bitte nicht vorkommen. Werbeinhalte werden gelöscht und Probleme mit dem Service von Booking. Beiträge sollten für ein globales Publikum geeignet sein.

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